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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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Morgenroth und zukünftige Kindergesichter dazwischen, mitdem andern Beine noch mitten in Rom auf der Piazza delPopolo, wo das ganze Säculum bei der guten Gelegenheitmit will nnd sich an den Stiefel hängt, daß sie einem dasBein ansreißen möchten! Nnd alle das Zucken, Weintrinkenuud Hungerleiden lediglich für die unsterbliche Ewigkeit! Undsiehe meinen Herrn Collegen dort auf der Bank, der gleich-falls ein Genie ist; ihm wird die Zeit schon zu lang, waswird er erst in der Ewigkeit anfangen?! Ja, hochgeschätzterHerr College, dn uud ich und die Sonne, wir sind heutefrüh zusammen ausgegangen, uud haben den ganzen Tag ge-brütet nnd gemalt, nnd es war Alles schön> uud uuufährt die schläfrige Nacht mit ihrem Pelzärmel über dieWelt und hat alle Farben verwischt." Er sprach noch im-merfort und war dabei mit seinen verwirrten Haare» vondem Tanzen und Triuken im Mondschein ganz leichenblaßanzusehen.

Mir aber grante schon lange vor ihm nnd seinem wil-den Gerede, unv als er sich nnn förmlich zu dem schlafendenMaler, herum wandte, benutzte ich die Gelegenheit, schlich,ohne daß er es bemerkte, um den Tisch, aus dem Gartenheraus, und stieg, allein und fröhlich im Herzen, an demNebengeländcr in das weite, vom Mondschein beglänzte Thalhinunter.

Von der Stadt her schlugen die Uhren Zehn. Hintermir hörte ich durch die stille Nacht noch einzelne Guitarren-Klänge uud manchmal die Stimmen der beiven Maler, die