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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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auf der Tafel. Ich mußte mich mit hinsetzen und mein Ma-ler plauderte mit mir über meine Herkunft, meine Reise, undmeinen Lebensplan. Herr Eckbrecht aber hatte das junge,hübsche Mädchen aus dem Wirthshause, nachdem sie unsFlaschen auf den Tisch gestellt, vor sich auf deu Schooß ge-nommen, legte ihr die Guitarre in den Arm, und lehrte sieein Liedchen darauf klimpern. Sie fand sich auch baldmit den kleinen Händchen zurecht, und sie sangen dann zu-sammen ein italienisches Lied, einmal er, dann wieder dasMädchen eine Strophe, was sich in dem schönen stillen Abendprächtig ausnahm. Als das Mädchen dann weggerufenwurde, lehnte sich Herr Eckbrecht mit der Guitarre auf derBank zurück, legte seine Füße auf einen Stuhl, der vor ihmstand, und sang nun für sich allein viele herrliche deutscheund italienische Lieder, ohne sich weiter um uns zu bekümmern.Dabei schienen die Sterne Prächtig am klaren Firmament, dieganze Gegend war wie versilbert vom Mondschein, ich dachtean die schöne Frau, au die ferne Heimath, und vergaß dar-über ganz meinen Maler neben mir. Zuweilen mußte HerrEckbrecht stimmen, darüber wurde er immer ganz zornig. Erdrehte und riß zuletzt an dem Instrument, daß Plötzlich eineSaite sprang. Da warf er die Guitarre hin uud sprang auf.Nun wurde er erst gewahr, daß mein Maler sich unterdeßüber seinen Arm auf den Tisch gelegt hatte nnd fest einge-schlafen war. Er warf schnell einen weißen Mantel um, derauf einem Aste neben dem Tische hing, besann sich aber plötz-lich, sah erst meinen Maler, dann mich ein Paarmal scharf