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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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heraus. Da war ziemlich kritzlich mit Bleifeder das Thorund die Straße beschrieben, wie mir die Kammerjungfervorhin gesagt hatte. Dann stand:Eilf Uhr an der kleinenThür."

Da waren noch ein Paar lange Stunden hin! Ichwollte mich dessenungeachtet sogleich auf den Weg machen,denn ich hatte keine Rast nnd Ruhe mehr; aber da kamder Maler, der mich hierher gebracht hatte, auf mich los.Hast du daß Mädchen gesprochen?" srug er,ich seh' sienun nirgends mehr; das war das Kammermädchen von derdeutschen Gräfin."Still, still!" erwiederte ich,die Gräfinist noch in Rom."Nun, desto besser," sagte der Maler,so komm uud trink mit nns auf ihre Gesundheit!" unddamit zog er mich, wie sehr ich mich auch sträubte, in denGarten zurück.

Da war eS unterdeß ganz öde uud leer geworden. Dielustigen Gäste wanderten, jeder sein Liebchen am Arm, nachder Stadt zu, und man hörte sie noch durch den stillenAbend zwischen de» Weingärten plaudern und lachen, immerferner und ferner, bis sich endlich die Stimmen tief in deinThale im Rauschen der Bäume und des Stromes verloren.Ich war noch mit meinem Maler und dem Herrn Vck-brecht so hieß der andere juuge Maler, der sich vorhinso herum gezankt hatte allein oben zurückgeblieben. DerMond schien prächtig im Garten zwischen die hohen, dunklenBäume herein, ein Licht flackerte im Winde auf dem Tischevor uns uud schimmerte über den vielen vergoßnen Wein