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durch das Wcmlaub, bald über die Weinslaschen und Früchte,womit der Tisch in der Lanbe besetzt war, bald über dievollen, runden, blendendweißen Achseln der Frau mit derGuitarre. Die - audere war wie verzückt und sang auf Ita-lienisch ganz außerordentlich künstlich, daß ihr die Flechsenam Halse aufschwollen.
Wie sie nun so eben mit zum Himmel gerichteten Augeneine lange Cadenz anhielt, und der Maun neben ihr mit auf-gehobenein Stäbchen auf den Augenblick paßte, wo sie wiederin den Takt einfallen würde, uud Keiner im ganzen Gartenzn athmen sich unterstand, da flog plötzlich die Gartenthürweit auf, uud ein ganz erhitztes Mädchen und hinter ihr einjunger Mensch mit einem feinen, bleichen Gesicht stürzten ingroßem Gezänke herein. Der erschrockene Mnsikdirector bliebmit seinem aufgehobenen Stäbe wie ein versteinerter Zaubererstehen, obgleich die Sängerin schon längst den langen Trillerplötzlich abgeschnappt hatte nnd zornig aufgestanden war.Alle übrigen zischten den Neuangekommenen wüthend an.„Barbar!" rief ihm einer von dem runden Tische zn, „durennst da mitten in das sinnreiche Tableau von der schönenBeschreibung hinein, welche der selige Hoffmann, Seite 347des „Franentaschenbuchs für 131k," von dem schönsten Hnm-melschen Bilde giebt, das im Herbst 1314 ans der BerlinerKunstausstellung zu sehen war!" — Aber das half Allesnichts. „Ach was!" entgegnete der junge Mann, „mit EurenTableau's von Tableau's! Mein selbst erfundenes Bild fürdie Andern, und mein Mädchen für mich allein! So will ich