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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
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versah, schimpfte cr michI'ui-l-mte!" Wcnii es gleich eineunvernünftige Bestie war, so ärgerte es mich doch. Ichschimpfte ihn wieder, wir geriethen endlich beide in Hitze, jemehr ich auf Deutsch schimpfte, je mehr gurgelte cr aufItalienisch wieder auf mich los.

Auf einmal hörte ich Jemand hinter mir lachen. Ichdrehte mich rasch um, Es war der Maler von heute früh.Was stellst du wieder sür tolles Zeug an!" sagte cr,ichwarte schon cine halbe Stunde auf dich. Die Luft ist wie-der kühler, wir wollen in einen Garten vor der Stadt gehen,da wirst du mehrere Landsleute finden und vielleicht etwasNäheres von der deutschen Gräfin erfahren."

Darüber war ich außerordentlich erfreut, und wir tratenunsern Spaziergang sogleich an, während ich den Papageynoch lange hinter mir drein schimpfen hörte.

Nachdem wir draußen vor der Stadt auf schmalen, stei-nigten Fußsteigen lange zwischen Landhäusern und Weingärtenhinaufgestiegen waren, kamen wir an einen kleinen hochgele-genen Garten, wo mehrere junge Männer und Mädchen imGrünen um einen runden Tisch saßen. Sobald wir hineintraten, winkten uns Alle zu, uns still zu verhalten, und zeig-ten auf die andere Seite des Gartens hin. Dort saßen ineiner großen, grünverwachsenen Laube zwei schöne Frauen aneinem Tisch einander gegenüber. Die eine sang, die anderespielte Guitarre dazu. Zwischen beiden hinter dem Tischestand ein freundlicher Mann, der mit einem kleinen Stäbchenzuweilen den Takt schlug. Dabei funkelte die Abendsonne