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werden, die Sonnenstrahlen schössen recht wie sengende Pfeileans das Pflaster, die Lente verkrochen sich in die Hänser, dieJalousien wurden überall wieder zngemacht, und es war aufeinmal wie ausgestorben ans den Straßen. Ich warf michzuletzt ganz verzweifelt vor einem schönen, großen Hause hin,vor dem ein Balkon mit Sänlen breiten Schatten warf, undbetrachtete bald die stille Stadt, die in der plötzlichen Ein-samkeit bei Heller Mittagstunde ordentlich schauerlich aussah,bald wieder den tiefblauen, ganz wolkenlosen Himmel, bis ichendlich vor großer Ermüdung gar einschlnmmerte. Da träumtemir, ich läge bei meinem Dorfe anf einer einsamen, grünenWiese, ein warmer Sommerregen sprühte und glänzte in derSonne, die so eben hinter den Bergen unterging, uud wiedie Regentropfen anf den Nasen fielen, waren es lauterschöne, bunte Blumen, so daß ich davou ganz überschüttet war.
Aber wie erstaunte ich, als ich erwachte, nnd wirklicheine Menge schöner frischer Blumen auf und neben mir lie-gen sah! Ich sprang anf, konnte aber nichts Besonderes be-merken, als bloß in dem Hause über mir ein Fenster ganzoben voll von duftenden Sträuchern und Blumen, hinterdenen ein Papagey unablässig planderte und kreischte. Ichlas nun die zerstreuten Blumen auf, baud sie zusammen nndsteckte mir den Strauß vorn ins Knopfloch. Dann aber fingich an, mit dem Pnpagey ein wenig zu diskurireu, denn esfreute mich, wie er in seinem vergoldeten Gebauer mit allerleiGrimassen herauf und herunter stieg und sich dabei immerungeschickt über die große Zehe trat. Doch ehe ich mich'S