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an der Wand aufgestellt warm. Zwei darunter gefielen mirganz besonders gut. „Habt Ihr die auch gemalt?" frug ichden Maler. „Warum nicht gar!" erwiederte er, „die sindvon den berühmten Meister» Leonardo da Vinci lind GuidoReni — aber da weißt du ja doch nichts davon!" — Michärgerte der Schluß der Rede. „O," versetzte ich ganz ge-lassen, „die beiden Meister kenne ich wie meine eigne Ta-sche." — Da machte er große Angen. „Wie so?" srng ergeschwind. „Nnn," sagte ich, „bin ich nicht mit ihnen Tagund Nacht sortgereist, zu Pserde und zu Fuß und zu Wagen,daß mir der Wind am Hute pfiff, und hab' sie alle beidein der Schenke verloren, uud bin dann allein in ihrem Wa-gen mit Ertrapost immer weiter gefahren, daß der Bomben-wageu immerfort auf zwei Rädern über die entsetzlichenSteine flog, nnd" — „Oho! Oho!" unterbrach mich derMaler, nnd sah mich starr an, als wenn er mich für verrückthielte. Dann aber, brach er plötzlich in ein lautes Gelächteraus. „Ach," rief er, „nun versteh' ich erst, du bist mit zweiMalern gereist, die Guido uud Leonhard hießen?" — Daich das bejahte, sprang er rasch auf und sah mich nochmalsvon oben bis unten ganz genau an. „Ich glaube gar," sagteer, „am Ende — spielst du die Violiue?" — Ich schlugans meine Rocktasche, daß die Geige darin einen Klang gab. —„Nun wahrhaftig," versetzte der Maler, „da war eine Gräfinaus Deutschland hier, die hat sich in allen Winkeln von Romnach den beiden Malern und nach einem juugeu Musikantenmit der Geige erkundigen lassen." — „Eine junge Gräfin