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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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im Kopfe hin und her. Ich setzte mich endlich auf den stei-nernen Springbrunnen, der mitten auf dem einsamen Platzestand, wnsch mir in dem klaren Wasser die Augen hell undsang dazu:

Wenn ich ein Vöglein wär',

Zch wußt' wohl, wovon ich sänge,

Und auch zwei Flüglein hätt',

Zch wußt' wohl, wohin ich mich schwänge!

Vi, lustiger Gesell, du singst ja wie eine Lerche beimersten Morgenstrahl!" sagte da ans einmal ein jnnger Mannzu mir, der während meines Liedes an den Brunnen heran-getreten war. Mir aber, da ich so unverhofft Deutsch spre-chen hörte, war es nicht anders im Herzen, als wenn dieGlocke auS meinem Dorfe am stillen Sonntagsmorgen plötz-lich zu mir herüber klänge.Gott willkommen, besterHerr Landsmann!" rief ich ans und sprang voller Vergnügenvon dem steinernen Brnnnen herab. Der jnnge Mann lä-chelte uud sah mich von oben bis unten an.Aber wastreibt Ihr denn eigentlich hier in Nom?" fragte er endlich.Da wußte ich nun nicht gleich, was ich sagen sollte, denndaß ich so eben der schonen gnädigen Frau nachspränge,möcht' ich ihm nicht sagen.Ich treibe," erwiederte ich,mich selbst ein bischen hernm, um die Welt zu sehn."So so!" versetzte der junge Mann nnd lachte lant auf,dahaben wir ja ein Metier. Das thu' ich eben anch, um dieWelt zu sehn, und hinterdrein abzumalen."Also ein