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an den kleinen, geschwinden Füßchen wieder. Es war mirschlimm, daß ich mir beim Herunterspringen vom Garten-thore den rechten Fuß etwas vertreten hatte, ich mußte daher'erst ein Paarmal mit dem Beine schlenkern, eh' ich zu dem!Hause nachspringen konnte. Aber da hatten sie nnterdeßThür und Fenster fest verschlossen. Ich klopfte ganz beschei-den an, horchte nnd klopfte wieder. Da war eS nicht anders,als wenn es drinnen leise flüsterte nnd kicherte, ja einmalkam es mir vor, als wenn zwei helle Augen zwischen denJalousien im Mondschein Hcrvorsnnkcltcn. Dann war aufeinmal wieder Alles still.
Sie weiß nur nicht, daß ich es bin, dachte ich, zogdie Geige, die ich allzeit bei mir trage, hervor, spazierte da-mit auf dem Gange vor dem Hause auf und nieder, undspielte nnd sang das Lied von der schonen Frau, uud spieltevoll Vergnügen alle meine Lieder durch, die ich damals inden schönen Sommernächten im Schloßgarten oder auf derBank vor dem Zollhanse gespielt hatte, daß es weit bis indie Fenster des Schlosses hinüber klang. — Aber es halfAlles nichts, es rührte nnd regte sich Niemand im ganzenHause. Da steckte ich endlich meine Geige traurig ein, nndlegte mich auf die Schwelle vor der HauSthür hin, denn ichwar sehr müde von dein langen Marsch. Die Nacht warwarm, die Blumenbeete vor dem Hause dufteten lieblich, eineWasserkunst weiter unten im Garten plätscherte immerfortdazwischen. Mir träumte von himmelblauen Blumen, vonschönen, dunkelgrünen, einsamen Gründen, wo Quellen rausch-