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die Gesträuche fortlaufen. Der große Hund im Hofe schlug übermeinen Lärm ein Paarmal an, dann war ans einmal Alles wiederstill, und die Nachtmusik ließ sich seitdem nicht wieder vernehmen.
Sonst hatte ich hier ein Leben, wie sieh's ein Menschnur immer in der Welt wünschen kann. Der gute Portier!cr wußte wohl, was er sprach, wenn er immer zu sagen Pflegte,daß in Italien einem die Rosinen von selbst in den Mundwüchsen. Ich lebte auf dem einsamen Schlosse wie ein ver-wunschener Prinz. Wo ich hintrat, hatten die Leute einegroße Ehrerbietung vor mir, obgleich sie schon alle wußten,daß ich keinen Heller in der Tasche hatte. Ich durfte nursagen: "Tischchen deck' dich!-- so standen auch schon herrlicheSpeisen, Reis, Wein, Melonen und Parmesankäse da. Ichließ mir'ö wohlschmecken, schlief in dem prächtigen Himmel-bett, ging im Garten spazieren, musizirte und half wohl auchmanchmal in der Gärtnerei nach. Oft lag ich anch Stunden-lang im Garten im hohen Grase, nnd der schmale Jüngling(es war ein Schüler und Verwandter der Alten, der ebenjetzt hier zur Vakanz war) ging mit seinem langen Kaputrockin weiten Kreisen um mich herum, und murmelte dabei, wieein Zauberer, aus seinem Buche, worüber ich dann auchjedesmal einschlummerte. — So verging ein Tag nach demandern, bis ich am Ende anfing, von dem gnten Essen undTrinken ganz melancholisch zu werden. Die Glieder gingenmir von dem ewigen Nichtsthun ordentlich aus allen Gelen-ken, und es war mir, als würde ich vor Faulheit noch ganzauseinander fallen.