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verwunderte sich ebenfalls, endlich kamen auch noch die Mägde,und -AlleS blieb oben voller Verwunderung stehen, und ichfingerte und schwenkte meinen Fidelbogen immer künstlicherund hurtiger und spielte Kadenzen und Variationen, bis ichendlich ganz müde wurde.
Das war nun aber doch ganz seltsam auf dem Schlosse!Kein Mensch dachte da ans Weiterreisen. Das Schloß warauch gar kein Wirthshaus, sondern gehörte, wie ich von derMagd erfuhr, einem reichen Grafen. Wenn ich mich dannmanchmal bei der Alten erkundigte, wie der Graf heiße, woer wohne? da schmunzelte sie immer blos, wie den ersten-Abend, da ich auf das Schloß kam, und kniff und winktemir so Pfiffig mit den Angen zu, als wenn sie nicht recht beiSinnen wäre. Trank ich einmal an einem heißen Tage eineganze Flasche Wein aus, so kicherten die Mägde gewiß, wennsie die andere brachten, und als mich dann gar einmal nacheiner Pfeife Taback verlangte, ich ihuen durch Zeichen beschrieb,was ich wollte, da brachen Alle in ein großes unvernünftigesGelächter aus. -— Am verwunderlichsten war mir eine Nacht-musik, die sich oft, und gerade immer in den finstersten Näch-ten, unter meinem Fenster hören ließ. Es griff auf einerGuitarre immer nur von Zeit zu Zeit einzelne, ganz leiseKlänge. Das eine Mal aber kam es mir vor, als wenn esdabei von unten: -.pst! pst!'- herauf rief. Ich fuhr dahergeschwind aus dein Bett, und mit dein Kopf ans dem Fenster.--Holla! heda! wer ist da draußen?-- rief ich hinunter. Aberes antwortete Niemand, ich hörte nur etwas sehr schnell durch