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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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mcn, cr frug und frug immer wieder; je mehr wir parlirten,je weniger verstand Einer den Andern, zuletzt wurden wirbeide schon hitzig, so daß mirs manchmal vorkam, als wollteder Signor mit seiner Adlernase nach mir hacken, bis endlichdie Mägde, die den babylonischen Diskurs mit angehört hat-ten, uns beide tüchtig auslachten. Ich aber legte schnellMesser und Gabel hin und ging vor die Hausthür hinaus.Denn mir war in dem fremden Lande nicht anders, als wäreich mit meiner deutschen Zunge tausend Klafter tief ins Meerversenkt, und allerlei unbekanntes Gewürm ringelte sich undrauschte da in der Einsamkeit um mich her, und glotzte undschnappte nach mir.

Draußen war eine warme Sommernacht, so recht umpaffatim zu gehn. Weit von den Weinbergen herüber hörteman noch zuweilen einen Winzer singen, dazwischen blitzte esmanchmal von ferne, und die ganze Gegend zitterte und säu-selte im Mondschein. Ja manchmal kam es mir vor, alsschlüpfte eine lange dunkle Gestalt hinter den Haselnußsträu-chen vor dem Hause vorüber und guckte durch die Zweige,dann war Alles aus einmal wieder still. Da trat derHerr Guido eben auf den Balkon des Wirthshauses heraus.Er bemerkte mich nicht, und spielte sehr geschickt auf einerZither, die cr im Hause gesunden haben mußte, und sangdann dazu wie eine Nachtigall.

Schweigt der Menschen laute Lust:Rauscht die Erde wie in TräumenWunderbar mit allen Bäumen,