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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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Haarzöpfe und sahen so recht vornehm wie die jungen Herr-lein aus. Da bist du nun, dachte ich bei mir, undfleißig fort, da bist du nun endlich in dem Lande, woherimmer die kuriosen Leute zu unserm Herrn Pfarrer kamen,mit Mausefallen und Barometern und Biloern, Was derMensch doch nicht Alles erfährt, wenn er sich einmal hintermOfen hervormacht!

Wie ich noch eben so esse und meditire, wuscht einMännlein, das bis jetzt in einer dunklen Ecke der Stube beiseinem Glase Wein gesessen hatte, auf eiumal aus seinemWinkel wie eine Spinne auf mich los. Er war ganz knrzund bucklicht, hatte aber eiuen großen grauslichen Kopf miteiner langen römischen Adlernase, und sparsamen rothen Backen-bart, und die gepuderten Haare standen ihm von allen Sei-ten zu Berge, als wenn der Sturmwind durchgefahren wäre.Dabei trug er einen altmodischen, verschossen Frack, kurzeplüschene Beinkleider und ganz vergelbte seidene Strümpfe.Er war einmal in Deutschland gewesen, und dachte Wunderwie gut er Deutsch verstünde. Er setzte sich zu mir und frugbald das, bald jenes, während er immerfort Taback schnupfte:ob ich der Servitore sei? wenn wir arriware? ob wir nachRoma kehn? aber das wußte ich Alles selber nicht, nnd konnteauch sein Kauderwelsch gar nicht versteh». vous

krsnxois?" sagte ich endlich in meiner Angst zu ihm. Erschüttelte mit dem großen Kopfe, und das war mir sehr lieb,denn ich konnte ja auch nicht Französisch. Aber das halfAlles nichts. Er hatte mich einmal recht aufs Korn gcnom-