ein Weilch.'u so vor mich hingesehen, so verschwirrten undverwickelten sich mir die sechszehn Pferdefüße vor mir wieFilet so hin nnd her und über's Kreuz, daß mir die Augengleich wieder übergingen, und zuletzt gerieth ich in ein solchesentsetzliches und unaufhaltsames Schlafen, daß gar kein Rathmehr war. Da möcht' es Tag oder Nacht, Regen oderSonnenschein, Tyrol oder Italien sein, ich hing bald rechtsbald links, bald rücklings über den Bock herunter, ja manch-mal tunkte ich mit solcher Vehemenz mit dem Kopfe nachdem Boden zu, daß mir der Hut weit vom Kopfe flog, undder Herr Guido im Wagen laut ausschrie.
So war ich, ich weiß ftlbst nicht wie, durch halbWälschland, das sie dort Lombardei nennen, durchgekommen,als wir an einem schonen Abend vor einem Wirthshause aufdem Lande stillhielten. Die PostPferde waren in dem daran-stoßenden Stations-Dorse erst nach ein Paar Stunden be-stellt, die Herren Maler stiegen daher ans und ließen sich inein besonderes Zimmer führen, um hier ein wenig zn rastenund einige Briefe zn schreiben. Ich aber war sehr vergnügtdarüber, uud verfügte mich sogleich in die Gaststube, umendlich wieder einmal so recht mit Rnhe und Kommodität znessen und zu trinken. Da sah eS ziemlich liederlich anS. DieMägde gingen mit zcrzottclten Haaren herum, uud hatten dieoffenen Halstücher unordentlich um das gelbe Fell hängen.Um einen runden Tisch saßen die Knechte vom Hause inblauen Ueberzieh-Hemden beim Abendessen, und glotzten michzuweilen von der Seite an. Die hatten Alle kurze, dicke