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nur daß mir Alles zu lang und weit war und ordentlich ummich herum schlotterte. Auch einen ganz neuen Hut bekamich, der funkelte in der Sonne, als wär' er mit frischer Bntterüberschmiert. Dann nahm der fremde, grämliche Herr diebeiden Pferde der Maler am Zügel, die Maler sprangen inden Wagen, ich auf den Bock, nnd so flogen wir schon fort,als eben der Postmeister mit der Schlafmütze aus dem Fensterguckte. Der Postillon blies lustig auf dem Hörne, und soging es frisch nach Italien hinein.
Ich hatte eigentlich da droben ein prächtiges Leben, wieder Vogel in der Luft und brauchte doch dabei nicht selbstzu fliegen. Zu thun hatte ich auch weiter nichts, als Tagniw Nacht auf dem Bocke zu sitzen, und bei den Wirths-häusern manchmal Essen und Trinken an den Wagen heraus-zubringen, denn die Maler sprachen nirgends ein, nnd beiTage zogen sie die Fenster am Wagen so fest zn, als wenndie Sonne sie erstechen wollte. Nur zuweilen steckte der HerrGuivo sein hübsches Köpfchen zum Wagenfenster heraus unddiskurirte freundlich mit mir, nnd lachte dann den HerrnLeonhard ans, der das nicht leiden wollte und jedesmal überdie langen Diskurse böse wurde. Ein Paarmal hätte ich baldVerdruß bekommen mit meinem Herrn. Das eine Mal, wieich bei schöner, sternklarer Nacht droben ans dem Bock dieGeige zn spielen anfing, und sodann späterhin wegen desSchlafes. Das war aber auch ganz zum Erstaunen! Ichwollte mir doch Italien recht genau besehen, nnd riß dieAugen alle Viertelstunden weit auf. Aber kaum hatte ich