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half nichts mehr. „Nichts weiter" versetzte ich, „als einPaar arme, verirrte Musikanteubeiue," und ließ mich raschwieder auf den Boden herab, denn ich schämte mich auch,länger wie eine zerbrochene Gabel da über dem Aste zu hängen.
Das Pferd des Reiters scheute, als ich so plötzlich vomBanmc herunterfuhr. Einklopfte ihm den Hals nnd sagtelachend: „Nun, wir sind auch verirrt, da siud wir rechteKameraden; ich dächte also, du hälfest uns ein wenig denWeg nach V. anfstichen. Es soll dein Schade nicht sein."Ich hatte nun gut betheuern, daß ich gar nicht wüßte, wo B.läge, daß ich lieber hier im Wirthshause fragen oder sie indas Dorf hinunter führen wollte. Der Kerl nahm gar keineRaison an. Er zog ganz ruhig eine Pistole ans dem Gurt,die recht hübsch im Mondschein funkelte. „Mein Liebster,"sagte er dabei sehr freundschaftlich zu mir, während er baldden Lauf der Pistole abwischte, bald wieder prüfend an dieAugen Hielt, „mein Liebster, du wirst wohl so gut sein, selbernach B. vorauözugehu."
Da war ich uun recht übel daran. Traf ich den Weg,so kam ich gewiß zu der Räuberbande uud bekam Prügel,da ich kein Geld bei mir hatte; traf ich ihn nicht — so be-kam ich auch Prügel. Ich besaun mich also nicht lange undschlug deu ersten besten Weg ein, der an dem W'rthShausevorüber vom Dorfe abführte. Der Reiter sprengte schnell zuseinem Begleiter zurück, uud beide folgten mir dann in einigerEntfernung langsam nach. So zogen wir eigentlich rechtnärrisch auf gut Glück in die mondhelle Nacht hinein. Der