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der Ferne Hufschlag im Walde. Ich hielt den Athem anund lauschte, da kam es immer näher und näher, und ichkonnte schon die Pferde schnauben hören. Bald darauf kamenauch wirklich zwei Reiter unter den Bäumen hervor, hieltenaber am Saume des WaldeS an nnd sprachen heimlich sehreifrig miteinander, wie ich an den Schatten sehen konnte, dieplötzlich über den mondbeglänzten Platz Vorschossen, nnd mitlangen dnnklen Armen bald dahin bald dorthin wiesen. —Wie oft, wenn mir zu Hause meine verstorbene Mutter vonwilden Wäldern nnd martialischen Räubern erzählte, hatte ichmir sonst immer heimlich gewünscht, eine solche Geschichteselbst zu erleben. Da hatt' ich's nun auf einmal für meinednmmen, frevelmüthigen Gedanken! — Ich streckte mich nnnan dem Lindenbaum, unter dem ich gesessen, ganz nnmerklichso lang auS, als ich nur konnte, bis ich den ersten Ast er-reicht hatte nnd mich geschwinde hinaufschwang. Aber ichbaumelte noch mit halbem Leibe über dem Aste nnd wollteso eben anch meine Beine nachholen, als der eine von denReitern rasch hinter mir über den Platz daher trabte. Ichdrückte nun die Angen fest zu in dem dunkeln Lanbe, undrührte und regte mich nicht. — „Wer ist da?" rief es auseinmal dicht hinter mir. „Niemand!" schrie ich anS Leibes-kräften vor Schreck, daß er mich doch noch erwischt hatte.Insgeheim mnßte ich aber doch bei mir lachen, wie die Kerlssich schneiden würden, wenn sie nur die leeren Taschen nm-drehteu. — „Ei, ei," sagte der Räuber wieder, „wem gehörendenn aber die zwei Beine, die da herunter hängen?" — Da