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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
Seite
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Mir aber ging mancherlei im Kopfe herum. Die Jung-fer, die mir vorhin die Nofe geschenkt hatte, war jung, schönund reich ich konnte da mein Glück machen, eh' man dieHand umkehrte. Und Hammel und Schweine, Puter undfette Gänse mit Aepfeln gestopft ja, eS war mir nichtander?, als sah' ich den Portier auf mich zukommen:Greifzu, Einnehmer, greif zn! jung gefreit hat Niemand gerent,wer's Glück hat, führt die Braut heim, bleibe im Lande undnähre dich tüchtig." In solchen philosophischen Gedankensetzte ich mich auf dem Platze, der nun ganz einsam war, aufeiuen Stein nieder, denn an das Wirthshaus anzuklopfentränte ich mich nicht, weil ich kein Gelv bei mir hatte. DerMond schien prächtig, von den Bergen rauschten die Wälverdnrch, die stille Nacht herüber, manchmal schlugen im Dorfedie Hunde an, das weiter im Thale unter Bäumen undMondschein wie begraben lag. Ich betrachtete das Firmament,wie da einzelne Wolken langsam durch den Mondschein zogenund manchmal ein Stern weit in der Ferne herunterfiel. So,vachte ich, scheint der Mond auch über meines Vaters Mühleuuv auf das weiße gräfliche Schloß. Dort ist nun auch schonAlles lange still, die gnädige Frau schläft, un? die Wasser-künste nnd Bänme im Garten rauschen noch immerfort wiedamals, nnd Allen ist's gleich, ob ich noch da bin, oder inder Fremde, oder gestorben. Da kam mir die Welt aufeinmal so entsetzlich weit und groß vor, und ich so ganz alleindarin, daß ich aus Herzensgrunde hätte weinen möge».

Wie ich noch immer so da sitze, höre ich auf einmal aus