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Träumereien. Ich erstaunte ordentlich, wie ich so auf einmal»m mich her blickte. Musik und Tanz war lange vorbei, imSchlosse und rings um das Schloß herum auf dem Rasen-plätze uud den steiueruen Stufen nnd Säulen sah Alles so still,kühl und feierlich ans; nur der Springbrunnen vor dem Ein-gänge plätscherte einsam in einem fort. Hin und her in denZweigen neben mir erwachten schon die Vögel, schüttelten ihrebnnten Federn und sahen, die kleinen Flügel dehnend, neugie-rig uud verwundert ihren, seltsamen Schlaskameraden an.Fröhlich schweifende Morgenstrahleu funkelten über den Gar-ten weg anf meine Brnst.
Da richtete ich mich in meinem Banme auf, und sahseit langer Zeit zum ersten Male wieder einmal so recht weitin das Land hinaus, wie da schon einzelne Schiffe anf derDonau zwischen den Weinbergen herabsuhren, uud die nochleeren Landstraßen wie Brücken über das schimmernde Landsich fern über die Berge und Thäler hiuauSfchwangen.
Ich weiß nicht, wie es kam — aber mich packte da aufeinmal wieder meine ehemalige Neiselnst: alle die alte Weh-muth und Frende und große Erwartung. Mir fiel dabei zu-gleich ein, wie nun die schöne Fran droben auf dem Schlossezwischen Blumen uud unter seidnen Decken schlnmmerte, undein Engel bei ihr auf dem Bette säße in der Morgcnstille. —Nein, rief ich ans, fort muß ich von hier, und immer fort,so weit als der Himmel blau ist!
Und hiermit nahm ich mein Körbchen, und warf es hochin die Luft, so daß es recht lieblich anzusehen war, wie die