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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
Seite
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Nacht, oder wie wenn dcr Mond über das klare FirmamentZöge.

Ich konnte keinen Bück von dem Platze verwenden, nndGarten, Bäume nnd Felder gingen unter vor meinen Sinnen,wie sie so mnndersam beleuchtet von den Fackeln hoch undschlank da stand, und bald anmuthig mit dem schönen Offiziersprach, bald wieder freundlich zn den Musikanten herunternickte. Die Leute unten waren außer sich vor Freude, undich hielt mich am Ende auch nicht mehr und schrie immeraus Leibeskräften Vivat mit.

Als sie aber bald darauf wieder von dem Balkon ver-schwand, unten eine Fackel nach dcr andern verlöschte, unddie Notenpulte weggeräumt wurden, nnd nun der Gartenrings umher auch wieder finster wurde und rauschte wievorher da merkt' ich erst Alles da fiel es mir anseinmal aufs Herz, daß mich wohl eigentlich nnr die Tantemit den Blumen bestellt hatte, daß die Schöne gar nicht anmich dachte und lange verheirathet ist, und daß ich selber eingroßer Narr war.

Alles das versenkte mich recht in einen Abgrund vonNachsinnen. Ich wickelte mich, gleich einem Igel, in die Sta-cheln meiner eignen Gedanken zusammen- vom Schlosse schalltedie Tanzmusik nnr noch seltner herüber, die Wolken wanderteneinsam über den dunkeln Garten weg. Nnd so saß ich aufdem Baume droben, wie die Nachteule, in den Rninen meinesGlück's die ganze Nacht hindnrch.

Die kühle Morgenluft weckte mich endlich auZ meinen