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Blumen zwischen den Zweigen und auf dem grünen Rasenunten bnut umher lagen. Dann stieg ich selber schnell her-unter nnd ging durch den stillen Garten auf meine Wohnungz». Gar oft blieb ich da noch stehen aus manchem Plätzchen,wo ich sie sonst wohl einmal gesehen, oder im Schatten lie-gend an sie gedacht hatte.
In nnd um mein Häuschen sah Alles noch so auiZ, wieich es gestern verlassen hatte. Das Gärtchen war geplündertund wüst, im Zimmer drin lag noch das große Rechnungs-buch aufgeschlagen, meine Geige, die ich schon fast ganz ver-gessen hatte, hing verstaubt an der Wand. Ein Morgenstrahlaber ans dem gegenüberstehenden Fenster fuhr gerade blitzendüber die Saiten. Das gab einen rechten Klang in meinemHerzen. Ja, sagt' ich, komm nur her, du getreues Instrument!Unser Reich ist nicht von dieser Welt! —
Nnd so nahm ich die Geige von der Wand, ließ Rech-uungSbnch, Schlafrock, Pantoffeln, Pfeifen und Parasol liegennnd wanderte, arm wie ich gekommen war, aus meinem Häns-chen nnd anf der glänzenden Landstraße von dannen.
Ich blickte noch oft zurück; mir war gar seltsam zuMuthe, so traurig und doch auch wieder so überaus fröhlich,wie'ein Vogel, der aus seinem Käfig ausreißt. Und als ichschon eine weite Strecke gegangen war, nahm ich draußen imFreien meine Geige vor und sang:
Den lieben Gott laß ich nur walten;
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Fcld^
Aus d. Lcbeii cincS TaugcmchlS.
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