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Wie in aller Welt, dachte ich, kommt die nur jetzt hierher?wenn nun die liebe schöne gnädige Frau die Blumen ab-holt, — das wird eine schöne Geschichte werden! Ich hätteam Ende weinen mögen vor Aerger über den ganzen Spek-takel.
Indem hub die verkappte Gärtnerin unten an: „Es istso stickend heiß drohen im Saale, ich mußte gehen, mich einwenig abzukühlen in der freien schönen Natur." Dabei fächeltesie sich mit der Larve in einem fort nnd blies die Luft vonsich. Bei dem hellen Mondschein konnt' ich deutlich erkennen,wie ihr die Flechsen am Halse ordentlich aufgeschwollen waren;sie sah ganz erbost aus und ziegclroth im Gesicht. DieKammerjungfer suchte unterdeß hinter allen Hecken herum,als hätte sie eine Stecknadel verloren. —
„Ich brauche so nothwendig noch frische Blumen zu mei-ner Maske," fuhr die Gärtnerin von neuem fort, „wo er auchstecken mag!" — Die Äammerjungfer snchte und kicherte da-bei immerfort heimlich in, sich selbst hinein. — „Sagtest duwas, Rosette?" fragte die Gärtnerin spitzig. — „Ich sage,was ich immer gesagt habe," erwiederte die Kammerjuugferund machte ein ganz ernsthaftes, treuherziges Gesicht, „derganze Einnehmer ist und bleibt ein Lümmel, er liegt gewißirgendwo hinter einem Strauche und schläft."
Mir zuckte es in allen meinen Gliedern, herunter zuspringen und meine Reputation zu retten — da hörte manauf einmal ein großes Pauken uud Musiziren und Lärmenvom Schlosse her.