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zitterte und flüsterte mit ihren silbernen Blättern in einemfort. Vom Schlosse schallte manchmal die Tanzmusik her-über. Auch Menschenstiinmen hörte ich zuweilen im Garten,die kamen oft ganz nahe an mich heran, dann wurde es aufeinmal wieder ganz still.
Mir klopfte das Herz. Es war mir schauerlich undseltsam zu Muthe, als wenn ich Jemand bestehlen wollte.Ich stand lange Zeit stockstill an den Baum gelehnt undlauschte nach allen Seiten, da aber immer Niemand kam,konnt' ich es nicht länger aushalten. Ich hing mein Körb-chen an den Arm uud kletterte schnell auf den Birnbaum hin-auf, nm wieder im Freien Luft zu schöpfen.
Da droben schallte mir die Tanzmusik erst recht überdie Wipfel entgegen. Ich übersah den ganzen Garten undgerade in die hellerleuchteten Fenster des Schlosses hinein.Dort drehten sich die Kronleuchter langsam wie Kränze vonSternen, unzählige geputzte Herren und Damen, wie in einemSchattenspiele, wogten und walzten und wirrten da bunt undunkenntlich durch einander, manchmal legte» sich welche in'sFenster und sahen hinunter in den Garten. Draußen vordem Schlosse aber waren der Rasen, die Sträucher uud dieVänme von den vielen Lichtern aus dem Saale wie ver-goldet, so daß ordentlich die Blnmen und die Vögel aufzu-wachen schienen. Weiterhin um mich herum und hinter mitlag der Garten so schwarz uud still.
Da tanzt sie nun, dacht' ich in dem Banme drobenbei mir selber, und hat gewiß lange dich und deine Blumen
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