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Ich ging in mein Gärich en und riß hastig alles Unkrautvon den Beeten, nnd warf es hoch ül'er meinen Kopf wegin die schimmernde Lust, als zog' ich alle Uebel und Melan-cholie mit der Wurzel heraus. Die Rosen waren nun wie-der wie ihr Mund, die himmelblauen Winden wie ihreAngen, die schneeweiße Lilie mit ihrem schwermüthig gesenk-ten Köpfchen sah ganz aus wie sie. Ich legte alle sorg-fältig in einem Körbchen zusammen. Es war ein stiller,schöner Abend nnd kein Wölkchen am Himmel. EinzelneSterne traten schon am Firmamente hervor, von weitemrauschte die Donan über die Felver herüber, in den hohenBäumen im herrschaftlichen Garten neben mir sangen unzäh-lige Vögel lustig durcheinander. Ach, ich war so glücklich!
Als eudlich die Nacht hereinbrach, nahm ich meinKörbchen an den Arm nnd machte mich ans den Weg nachdem großen Garten. In dem Körbchen lag Alles so bnntund anmuthig durcheinander, weiß, roth, blan und duftig,daß mir ordentlich das Herz lachte, wenn ich hinein sah.
Ich ging voller fröhlicher Gedanken bei dem schönenMondschein durch die stillen, reinlich mit Sand bestreutenGänge über die kleinen weißen Brücken, unter denen dieSchwäne eingeschlafen auf dem Wasser saßen, an den zier-lichen Lauben nnd Lnsthäusern vorüber. Den großen Birn-bauin hatte ich gar bald aufgefunden, denn es war derselbe,unter dem ich sonst, als ich noch Gärtnerbursche war, anschwülen Nachmittagen gelegen.
Hier war eS so einsam dunkel. Nur eine hohe ESpe