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Schlosse sein und Maskerade. Meine gnädige Frau wirdauch maskirt fein, als Gärtnerin — versteht Er anch recht —als Gärtnerin. Nun hat die gnädige Frau gesehen, daß Erbesonders schöne Blumen hat in Seinem Garten." — Das istseltsam, dachte ich bei mir selbst, man sieht doch jetzt fastkeine Blume mehr vor Unkraut. — Sie aber fuhr fort:„Da nun die gnädige Frau schöne Blumen zu ihrem Anzügebraucht, aber gauz frische, die eben vom Beete kommen, sosoll Er ihr welche bringen uud damit heute Abend, wenn'sdunkel geworden ist, unter dem großen Birnbaum im Schloß-garten warten, da wird sie dann kommen und die Blumenabholen."
Ich war ganz verblüfft vor Frende über diese Nachricht,und lief in meiner Entzückung vom Fenster zu der Kammer«jungfer hinaus. —
„Pfui, der garstige Schlasrock!" rief diese auS, da siemich auf einmal so in meinem Auszugs im Freien sah. DaSärgerte mich, ich wollte auch nicht dahinter bleiben in derGalanterie, uud machte einige artige Kapriolen, nm sie zuerhäschen und zu küssen. Aber unglücklicher Weise verwickeltesich mir dabei der Schlafrock, der mir viel zn lang war,unter den Füßen, und ich fiel der Länge nach ans die Erde.Als ich mich wieder zusammen raffte, war die Kammerjung«ser schon weit fort, nnd ich hörte sie noch von fern lachen,daß sie sich die Seiten halten mußte.
Nun aber hatt ich was zu sinnen und mich zu freuen.Sie dachte ja noch immer an mich und meine Blumen!