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Aus dem Leben eines Taugenichts : Novelle
Entstehung
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Die Bächlein von den Bergen springen,? Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,

Was sollt' ich nicht mit ihnen singenAus voller Kehl' und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich mir walten;

Der Bächlein, Lerchen, Wald und FeldUnd Erd' und Himmel will erhalten,

Hat auch mein' Sach' anf'ö Best' bestellt!

Indem, wie ich mich so umsehe, kömmt ein köstlicherReifewagen ganz nahe an mich heran, der mochte wohl schoneinige Zeit hinter mir drein gefahren sein, ohne daß ich esmerkte, weil mein Herz so voller Klang war, denn es gingganz langsam, nnd zwei vornehme Damen steckten die Kopfeaus dem Wagen und hörten mir zu. Die eine war beson-ders schön und jünger als die andere, aber eigentlich gefielensie mir alle beide. Als ich nun aufhörte zu siugeu, ließ dieältere still halten und redete mich holdselig an:Ei, lustigerGesell, Er weiß ja recht hübsche Lieder zu singen." Ichnicht zu saul dagegen:Ew. Gnaden aufzuwarten, wußt' ichnoch viel schönere." Darauf fragte sie mich wieder:Wohinwandert Er denn schon so am frühen Morgen?" Da schämteich mich, daß ich daS selber nicht wußte, und sagte dreist:Nach Wien;" nun sprachen beide mit einander in einerfremden Sprache, die ich nicht verstand. Die jüngere schüt-telte einigemal mit dem Kopfe, die andere lachte aber ineinem fort und rief mir endlich zu:Spring Er nur hinten

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