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mit auf, wir fahren auch uach Wien." Wer war froher alsich! Ich machte eine Reverenz und war mit einem Sprungehinter dem Wagen, der Kntscher knallte nnd wir flogen überdie glänzende Straße fort, daß mir der Wind am Hnte pfiff.
Hinter mir gingen nun Dorf, Gärteu und Kirchthürmeunter, vor mir ueue Dörfer, Schlösser und Verge auf;unter mir Saaten, Büsche uud Wiesen l'nnt vorüberfliegend,über mir unzählige Lerchen in der klaren blauen Lust — ichschämte mich, laut zu schreien, aber innerlichst jauchzte ichund strampelte uud tauzte auf dem Wageutritt herum, daßich bald meine Geige verloren hätte, die ich unterm Armehielt. Wie aber denn die Sonne immer höher stieg, ringsam Horizont schwere weiße MittagSwolken aufstiege», undAlles in der Luft uud auf der weiten Fläche so leer undschwül und still wurde über den leise wogenden Kornfeldern,da fiel mir erst wieder mein Dorf ein nnd mein Vaterund unsere Mühle, wie es da so heimlich kühl war andem schattigen Weiher, und daß nun AlleS so weit, weithinter mir lag. Mir war dabei so knrios zu Muthe, alsmüßt' ich wieder umkehren; ich steckte meine Geige zwischenNock und Weste, setzte mich voller Gedanken auf den Wagen-tritt hin uud schlief ein.
Als ich die Augen aufschlug, stand der Wagen stillunter hohen Lindenbänme», hinter denen eine breire Treppezwischen Säulen in ein prächtiges Schloß führte. Seitwärtsdurch die Bäume sah ich die Thürme von Wien. DieDamen waren, wie es schien, längst ausgestiegen, die Pferde