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24. Aprikosen-Marmel crde. Man schneide ganz reifeAprikosen auseinander, nehme die Steine heraus, lasse die Früchtein kocheudem Wasser aufkochen und ziehe die Haut ab. Läutere dannV, Kilo Zucker auf Kilo Aprikosen, thue diese nebst der sein ge-schnittenen Schale einer Citrone hinein und koche sie ganz weich, ver-rühre sie mit einem hölzernen Löffel und rühre sie hernach noch solange, bis es eine ziemlich dicke Masse ist.
Auf andere Art, nehme man sehr reife, »oeiche Aprikosen undauf eiu Kilo davon V2 Kilo Zucker, läutere diesen, koche ihn zumBreitlaus und die entsteinten Früchte darin unter beständigem Rührenzn eiuem Brei, der sich vom Löffel ablöst. Füge nun die abgeschabtenKerne hinzu, lasse sie einmal mit auskochen nnd fülle die Marmelade,nachdem sie abgekühlt ist, in die Gläser.
Aus dritte Art, entsteine man sehr reife Aprikosen und bringesie zn Fener, daß sie auseinander kochen, treibe sie durch ein Haar-sieb und gebe zu l'/z Kilo Aprikosenmasse V» Kilo sein gestoßenenZucker, koche es dick ein und fülle es heiß in die Gläser.
25. Aprikosen-Srödchen. Mau gebe vier Eßlöffelvoll recht feste Aprikosen-Marmelade mit dem Safte einer halbenCitrone über Kilo ganz fein gesiebten Zucker auf das Backbrettuud knete sie wie Brod in dem Zucker, bis sie gar nicht mehr klebt.Forme dann runde Kugeln, in Größe einer Wallnuß daraus, drehesie in grob gestoßenem Zucker um und trockene sie, dick mit Zuckerbestreut, in einem gänzlich verkühlten Ofen. Schneide, wenn dieBrödchen trocken sind, runde weiße Papierchen, von 5 CentimeterDurchmesser etwa, und falte die Ränder fingerbreit mit einem kleinenMesser, wie gepreßt, wodurch halb geschlossene Käpselchen entstehen,welche mau mit Zucker bestreut, die Brödcheu hinein legt und an eiuemwarmen Orte aufbewahrt. — Ebenso von „Quitten-Marmelade".
26. Kirnen. Man koche die geschälten nnd halbirten Birnenmit etwas Citronenschale und Stückchen Zimmt in Wasser ziemlichweich und thue sie zum Abtrop'fen auf ein Sieb.. Tauche nun, für1 Kilo Birnen 1 Kilo in nicht zu große Stücke zerschlagenen Zuckerin das Birnenwasser und koche ihn unter fleißigem Abschäumen zu