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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
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Verzeichniss der Kölner Oberhirten.

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12. Domitian, unterzeichnet 535 die Acten des Concüs von Cler-mont, allein die Aechtheit der Unterschrift steht nicht fest, die VarianteTungrorum episcopus weist vielmehr auf Bischof Domitian von Tongernzurück, der 549 zu Orleans auf einem Concile mitunterzeichnet. Die(altern) Verzeichnisse Kölner Bischöfe kennen ihn nicht.

13. Charentinus, c. 570, von Venantius Fortunatus alswürdigerGärtner" undVater seines Volks" besungen, stellt dieaurea templa"in Köln, welche die Völkerwanderung zerstört hat, wieder her. Aucher fehlt in den (altern) Verzeichnissen der Kölner Bischöfe.

14. Der h. Ebregisil [580c. 600], macht im Auftrage Brune-hilds, der Vormünderin Childeberts IL, 589 eine Gesandschaftsreise zuKekkared an den Westgothischen Hof, geht mit Gregor von Tours um590 in einer kirchlichen Mission nach Burgund, baut eine Kapelle desh. Mallusius beim Oppidum Bertunense (Birten bei Xanten) zur Basilikaum, und erhebt in ihr die h. Gebeine dieses Märtyrers. Die Verzeich-nisse rücken den Ebregisil irrig unmittelbar hinter Severin.

15. Remedius [c. 600622]. Theodorich von Burgund erstürmt612 Köln und lässt sich in St. Gereon von dem Ripuarischen Adelhuldigen, f 18/1.

16. Der h. Kunibert, 40 Jahr [623663], erster Erzbischof vonKöln, doch nur als persönliche Auszeichnung, consocrirt 25/9, ist aufder fränkischen Nationalsynode zu Kheims 625, wird kurz vor 628 nebenPipin von Landen oherster Rathgeber und Führer des austrasischenKönigs Dagobert I., übernimmt 633 als oberster Berather des unmündigenSigibert III. die Leitung der Keichsgeschäfte in Austrasien, erscheintals Königlicher Rath an erster Stelle noch in Urkunden Sigiberts 651,t 12/11, ruht in der St. Clemenskirche (Kunibert) zu Köln. Auf seinAnratben werden um 650 die Klöster Stablo und Malmedy gegründet.

17. Botadus [663674].

18. Stephanus [674680], f 12/2.

19. Altwinus [680695].

20. Giso [695708], ruht in der Krypta von St. Severin zu Köln.Um 700 gründete St. Suitbert das Kloster zu Kaiserswerth. Um 708wird das Kloster St. Martin zu Köln gegründet.

21. Anno I. [708710], f 24/12, ruht in St. Severin zu Köln.

22. Faramund [710-713].

23. Der h. Agilolf [713717], war nach der unzuverlässigenPassion aus dem Ende des XI. Jahrhunderts zugleich Abt von Stablound Malmedy, wurde als Abgesandter Karl Martels 31/3 in den Ardennenerschlagen und in Malmedy bestattet. Doch ein Schreiben des PapstesZacharias an die fränkischen Bischöfe vom Jahre 747 ist zugleich anden Kölner Bischof Agilolf gerichtet, so dass seine Stellung um dieMitte des VIII. Jahrhunderts nach Reginfrid, wenn man nicht zweiAgilolfe annehmen will, erwiesen ist. Der h. Anno II. bringt um 10619/7 wie es scheint, seine Gebeine in die Kirche St. Maria zu den Stiegenzu Köln. Sie wurden durch den letzten Probst des Stifts nach Kempengeflüchtet, jedoch jüngst dem Dome zu Köln zurückgegeben. Nach demTode Pipins 714 verlebte seine Gemahlin Plektrudis ihre Wittwentagein Köln. St. Maria auf dem Capitol soll von ihr gestiftet sein.

24. Reginfrid [718747] ist 742 auf der Austrasischen Synodeunter Karlmann. Um 737 wurde der h. Eucharius, Bischof von Orleans,durch Karl Martell nach Köln verbannt.

25. Hildegar [seit 747], fällt gegen die Sachsen auf der FesteIburg 753.

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