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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
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Veräusserungen des kirchlichen Eigenthums.

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von dem Eindruck unermesslichen Reichthums, in die Worteausbrach:Welch' eine Stadt zum Plündern".

Für die Zeit der preussischen Herrschaft geben die Arns-berger Amtsblätter die zuverlässigste Auskunft über den Umfangder stattgehabten Verkäufe. Wo es möglich war, die ursprüng-lichen Besitzer nachzuweisen, ist dieses geschehen. Von einigenwenigen Grundstücken ist es zweifelhaft, ob sie bereits unterden früheren Landesherren einen kirchlichen oder einen doma-nialen Character an sich trugen.

1. Das erste unterm 6. VI. 1818 von der Arnsberger Regierungzum Verkauf ausgestellte Gut war Listernohl im Kreise Bilstein mitsämmtlichen in Stein ausgeführten Wirtschaftsgebäuden 2 M. Gn., 65M. A., 25 M. W., 52 M. Heide und 36 M. Wd., daneben noch die7^2 M. haltende Maiworms-Hammer Wiese.

2. Wichein, eine kleine Stunde von Arnsberg, mit Wohnhaus,Wirthschaftsgebäude und einem Teiche, hielt 37ä M. G. (köln.), 28 3 / 4M. W., 1267s M. A., 26 M. Wildland und 727 S M. Waldungen (14.VII. 1818).

8. Die Mühle zu Fredeburg nebst verschiedenen in der dortigenFeldflur und bei Meschede gelegenen Grundstücken (26. VIII.).

4. (28. XII. zu Arnsberg), der Olper Kuhkamp 42Vs M. (31. XII.)das Welpke-Thal am Pulverhause haltend 4473 pr. M.

5. Für den 1. II. 1819 wurden zum Verkauf in Soest angezeigtdie Walburger Probstei mit Haus, Nebengebäuden und Garten 11872 K-und die Stift Walburger Pastorat mit 176V2 R- Flächeninhalt.

6. (Vom 11.18. U.) Die zur früheren Commende Mülheim ge-hörenden Walddistrikte Busch und Erley, die Waldungen (des Klosters)Benninghoven, die bei Esbeck im Kreise Lippstadt gelegenen Waldpar-zellon, die zum Kloster Abdinghoff gehörenden Waldungen in der GesekerGemarkung, sowie die Eikeloher Mark (die Grösse ist nirgends angegeben).

7. (3. III.) Verkauf der Schneidemühle von (der Abtei) Bredelar.

8. (20. HI. zu Drüggelte) vom Kloster Wedinghausen 4 M. A.,3574 M. W. und ein Kamp, das Wisserswerth von 2 1 l 2 M.

9. (5. IV. ebendaselbst) Verkauf der Waldparzellen Neesenbelleund Brandholz auf der Haar.

10. (19. VHI.) Verkauf der Waldparzelle Busch zu Mülheim beiSoest, wahrscheinlich von der Commende herrührend; am 23. VIII. dieWaldungen des Klosters Benninghausen, soweit sie jenseits der Lippelagen. Weiterhin Forstparzellen zu Esbeck im Kr. Lippstadt, in derGeseker und Eikeloher Mark, sämmtlich ohne Angabe der Grösse. Auchbei den Ländereien, die am 25. IX. zu Werl im Bellenrod, auf denKnüllen, im Hohedorn und Gerkuchen verkauft wurden, ist die Grössenicht bezeichnet.

1 1. (18. X.) Verkauf von ca. 25 M. Länderei des Kl. Benninghausen.

12. (29. XI.) 28 M. A. von der Commende Mülheim herkommend.

13. (20. IV. 1820) Verkauf der Mühle zu Essig.

14. (30. I. 1821) die Reste des bereits abgebrochenen KlostersParadis bei Soest, taxirt zu 5500 Thlr., nebst Pächterwohnung etc.,haltend an Hofraum, Garton, Fischteichen 16 M. (rhein.), 14 M. 124 R.W., 112 M. 147 R. A.