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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
Entstehung
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462
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462 Der innere Bestand der Erzdiöcese zu Ende des 18. Jahrh.

entschlossen sind, alss wäre von sämtlichen Pastorn des Erz-stifts ein genaues Verzeiehnus aller in ihren Pfarrkirchen ge-stifteten Benefizien abzufordern und solches gehorsamst einzu-schicken. Der Generalvicarius Hesse dieses Rescript wörtlichabdrucken und schickte es an die Pastorn, welche darauf ihreNachrichten so gut Sie solche wüsten und von den Vicariiserfuhren, eingeschickten. Es blieben aber viele Pastorn undVikarien mit ihren Antworten zurück.

Der Generalvicarius Hesse diesemnächst die Originalberichtender Pastorn, nachdem er sie in die gehörige Dekanaten einge-theilt und mit einem Register der Ortschaften versehen hatte,zusammen binden.

Hieraus sind nun diese Tabellen gemacht worden, wo ichdie von den Pastorn angegebene Naturalfrüchten zu Geld ange-schlagen habe, um bei jedem Benefieio den etwaigen Ertragbestimmen zu können. Die Tabellen sind nach den drei Ab-theilungen des Erzstifts nemlich A. des Ober- und Niederstifts,B. das Vest Recklinghausen und G. das Herzogthum Westphaleneingetheilt, wo ich alle Pfarreien nach der Liste des Vicariatsnach Alphabetischer Ordnung gesetzt habe.

Inzwischen kan man keineswegs annehmen, dass an denOrten, wo keine Benefizien bemerkt sind, auch keine existirensollten. Es sind mir deren über 30 annoch bekant, welche ichaber nicht eintragen konte, da ich keine zuverlässige Nachrichtendeshalben habe.

Das Verhältnus der Gollationen zu diesen Benefizien bestehetin Folgendem:

Seine Kurfürstlichen Durchlaucht haben zu vergeben . . 6

das Hohe Domkapitul und sämtlicher Stifts-Clerus ... 4

sämtliche Abteien............. 5

die Pastorn mit den Kirchenprovisoren...... 50

die Magistraten und Gemeinheiten........ 87

Privat-Collatoren ............. 57

Familien-Benefizien ............ 68

noch sind in den Tabellen 10 Benefizien eingetragen,

wo die Gollatoren nicht angegeben waren .... 10

Summa 287