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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
Entstehung
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Geldwerth und Preisverhältnisse.

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Mag auch eine Zusammenstellung der Preisverhältnisse,wie sie für Xanten hier angeführt ist, sich selten in solcherGenauigkeit und Vollständigkeit in Bezug auf andere Ort-schaften des Landes beibringen lassen, so kann es dochkeinen Schwierigkeiten unterliegen, fast in jeder GemeindeAufzeichnungen zu finden, die Anhaltspunkte zu Vergleichengeben. So waren nach einem alten Kirchenbuch (Heimath1877) die Roggenpreise in Wachtendonk und Umgegendum Martini:

1779

10

Gulden.

1814

21

Gulden

1780

13

>)

1815

28

55

1781

15

>)

1816

60

55

1782/84

14

>)

1817

36

55

1785

12

55

1818

30

55

1786

13

55

1819/20

18

55

1787

17

))

1821

13

55

1788

15

5)

1822

20

55

1789

23

55

1823

12

55

1790

17

55

1824

9

55

1799

20

55

1825

12

55

1800

17

55

1826

16 1

/«

1801

21

))

1827

20

J5

1802

33

55

1828

18

))

1803

17

55

1829

16

5)

1804

22

55

1830

28

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1805/7

21

)>

1831

25

j)

1808

20

55

1832

18

))

1809/10

16

55

1833

13

3?

1811/12

21

55

1834/35

14

53

1813

17

55

1836

15

11

Eine ungewöhnlich grosse Reihe von Anhaltspunktenzur Beurtheilung der Werthverhältnisse früherer Zeit bietenuns die in der Matricula extensa fast für jedes Amt ge-brachten Angaben der Preise des Getreides und sonstigerWirthschaftserzeugnisse. Es bedarf nur eines Blickes indie Tabellen über den wechselnden Geldwerth der ver-schiedenen Zeiten um sich gleich einUrtheil über das Ver-hältniss der Preise früherer Zeiten zu unserer Zeit bildenzu können.

Binterim und Mooren, Erzdiöcese Köln II.