Geldwerth und Preisverhältnisse.
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Mag auch eine Zusammenstellung der Preisverhältnisse,wie sie für Xanten hier angeführt ist, sich selten in solcherGenauigkeit und Vollständigkeit in Bezug auf andere Ort-schaften des Landes beibringen lassen, so kann es dochkeinen Schwierigkeiten unterliegen, fast in jeder GemeindeAufzeichnungen zu finden, die Anhaltspunkte zu Vergleichengeben. So waren nach einem alten Kirchenbuch (Heimath1877) die Roggenpreise in Wachtendonk und Umgegendum Martini:
1779 —
10
Gulden.
1814
— 21
Gulden
1780 —
13
>)
1815
— 28
55
1781 —
15
>)
1816
— 60
55
1782/84 —
14
>)
1817
— 36
55
1785 —
12
55
1818
— 30
55
1786 —
13
55
1819/20
— 18
55
1787 —
17
))
1821
— 13
55
1788 —
15
5)
1822
— 20
55
1789 —
23
55
1823
— 12
55
1790 —
17
55
1824
— 9
55
1799 —
20
55
1825
— 12
55
1800 —
17
55
1826
— 16 1
/« „
1801
21
))
1827
— 20
J5
1802 —
33
55
1828
— 18
))
1803 —
17
55
1829
— 16
5)
1804 —
22
55
1830
— 28
}J
1805/7 —
21
)>
1831
— 25
j)
1808 —
20
55
1832
— 18
))
1809/10 —
16
55
1833
— 13
3?
1811/12 —
21
55
1834/35
— 14
53
1813 —
17
55
1836
— 15
11
Eine ungewöhnlich grosse Reihe von Anhaltspunktenzur Beurtheilung der Werthverhältnisse früherer Zeit bietenuns die in der Matricula extensa fast für jedes Amt ge-brachten Angaben der Preise des Getreides und sonstigerWirthschaftserzeugnisse. Es bedarf nur eines Blickes indie Tabellen über den wechselnden Geldwerth der ver-schiedenen Zeiten um sich gleich einUrtheil über das Ver-hältniss der Preise früherer Zeiten zu unserer Zeit bildenzu können.
Binterim und Mooren, Erzdiöcese Köln II.