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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1381.

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den. Costentzer müntz, mit der bescheidenheit, daz sy alli gemainlich vnd ietliehssunderlich geschworn haut aineu gelerten aid ze den hailigen mit vffgehepter liand,daz sy noch kain ir erben die vorgeschriben frowen schwöster Kathrinen noch irnachkomen noch daz vorgeschribne gotzhus ze Maggenow von des vorgeschriben gutteswegen ze nidern Bächi noch darum niemer mer bekümbern, vfftriben noch ansprechensond, weder mit gericht noch on gerieht noch mit kaineu andern sachen. Des zeainer warhait hengken wir grave Cunrat von Fürstenberg der vorgenant vnser insigelfür sy, won sy vnser vogtlütt sind, an disen brief,

der geben ist ze Schwarzenbach noch der gepurt Cristi 1300 vnd im 80. jare,an dem nächsten mentag vor vnser frowen tag ze der ernde.

Nach einer irn Luzerner Staatsarchive liegenden Copie aus dem Archive des Klosters Magdenau mit-getheilt von Archivar Dr. Th. v. Liebenau in Luzern.

a) Cop. Gristina,!

1) Wenn anders die Copie das Datum richtig wiedergibt, wäre Konrad, der Sohn Heinrichs IV. v. F.zu verstehen. Inhalt und Ausstellungsort der Urk. legen jedoch die Vermuthung nahe, dass das Originalstatt 1380 ein früheres Jahr nannte und dass die Urk. auf Konrad, den Sohn Heinrichs II. v. F. zu beziehenist. Zwei Magdenauer Aebtissinen des Namens Katharina erscheinen 1351—1365, während in den SiebenzigerJahren Christina und Adelheid und 1387 Ursula als Aebtissinen beglaubigt sind; vergl. v. Mülinen, Helvetiasacra, S. 118.

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1381, Febr. 23.

489. Graf Egen von Friburg, Landgraf im Brisgow und Markgraf Rudolf von Hach-

berg, Herr zu Susenberg und Rötelen, geloben der Stadt Friburg eidlich, dass sienimmermehr ahnden wollen, dass die besagte Stadt ihren lieben Oheim den GrafenConrat von Tüwingen in Haft und einige seiner Diener in Gefängniss genommen, weilderselbe Graf Conrat den edlen Grafen Hans von Fürstenberg in der Stadt FriburgNachts gefangen nehmen und hinwegführen wollte. Sollte wider Erwarten Graf Con-rat von Tüwingen die Urfehde nicht halten, die er denen von Friburg bei der Ent-lassung aus der Haft ausstellen musste, so wollen Graf Egen und Markgraf Rudolfseine Feinde sein und der Stadt getreulich beistehen.

Geben an sant Mathys abende des zwelfhotten 1381.

Es siegelten die Aussteller.Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg i. B. II, S. 29.

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