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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1380.

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1380, Mai 25.

487. Graf Hainrich von Fürstenberg bekennt, dass Claus Marschalckh, sein lieber

Vogt, an seiner Statt seinem eignen armen Mann Wernhern Botschen und dessen Erbenseinen Hof, den man nennt „der hoff vor der bürg" '), mit aller Zugehörde geliebenhat. Derselbe gibt jährlich davon zu Zins auf Martini 2 2*^ Straßburger Münzeund 2 Kappen; er darf auch in die Wälder fahren, so zu seiner (Grafen Heinrichs)Burg, dabei der Hof steht, gehören, und seinen Bedarf an Brennholz in den Hofholen. Wollen Graf Hainrich oder seine Erben den Hof zu ihren Händen ziehen,so soll dem armen Eigenmann der Schaden, den er an dem Hof gehabt, es sei mitZimmern oder wie immer, ersetzt werden. Zeugen: Pfaff Hilwer zu der obernKirchen in der Wolfach, der Kirchherr von Almßhoffen und Volcker von Owe, HerrnHainrichs Sohn von Owe, eines Ritters, derzeit des Ausstellers lieber Schultheiß zuWolfach, in dessen Stadt, und Bernhart, sein lieber Vogt in der Wolfach.Geben an st. Vrbans tag 13S0.

Das Original siegelte der Aussteller.Vidimus Grafen Wolfgangs für die damaligen Inhaber des Hofes, Hanns Heiny und Hanns Gebhartin der Wolfach, durch den er dessen Inhalt bestätigt, von 1504, zu Wolfach vff Ostern (Apr. 7); der Briefselbst war Alters halber „gebresthafftig". Pap. Oop. 16. Jahrhdt. Dönaueschingen. B.

1) Zu Wolfach im Kinzigthal.

1380 (?), Aug. 13.

Schwarzenbach.

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488. Graf Konrad von Fürstenberg beurkundet einen Vergleich zwischen seinen Vogtleuten,Berchtold dem Bächle von Hennow und dessen Familie einerseits und dem KlosterMagdenau anderseits über ein streitiges Gut zu Niedernbächi.*

Wir grave Cunrat von Fürstenberg ') verjechent vnd tun kunt mit disem briefallen, die in ansechent, lesen oder hörent lesen, daz für vns kament Berchtold derBächle von Hennow, Mechthilt sin ehliche wirtin, Cunrat, Uolrich, Cristian a ) vndWalther, sin sun, vnd Adelheid, ir tochter, vnd sprachen, daz sy mit dem bescheideschwöster Katherina, von gottes verhengnuß äptisinen, vnd mit dem conuent gemain-lich des gotzhuß ze Maggenow lieplich vud gütlich gar vnd gentzlich bericht wärintvmb alle die stoß vnd ansprach wegen, so sy mit inen gehept hand vntz vff disenhüttigen tag, als dirre brief geben ist, vnd sunderlich von des gutz wegen, gelegenze Nidrenbächi, vnd hand ouch darumb von inen empfangen vnd ingenomen IS 6 ß

SasS