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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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ußer den merertail schulden kommen, ire verpfendte gueter wider gelest und in somma ires erlittnenSchadens widerumb erholet, das sie den nachkommen ursach gegeben, sich zu ainem sollichen ansehen-lichen uud statlichen vermegen zu schicken *). Es wurt auch glauhwurdigclichen gesagt, das die-selbigen graven von Furstenberg zu ainer dankbarkait und erkantnus eingenomer diensten und gutatendie wölken ußer dem blomeneckiscken wappen umb ires angeborn wappen angenomen haben 2 ) , sodoch die grafen voranhiu nur den roten adler in dem gelen feldt gefurt. Das ist beschehen, nach-dem die graven das helmklainat mit der schneeballen uf das absterben der herzogen von Zeriugenangenomen haben, dann vorhin haben sie schwarze bufhörner gefuert 3 ), wie man das gründlich weist.

Zünrnerische Chronik, herausgegeben von Earack, III, 174.

1) Bader (Badenia II, 30) bringt diese Erzählung, für welche sich keine urkundliche Gewähr findet,mit dem Verkaufe der Herrschaft Blumenegg durch Kitter Heinrich von Blumenegg an Egloff von Wolffurt inVerbindung. Auch der Verkauf der Burg Urach und der Dörfer Lenzkirch v. 1365, Aug. 8. (s. oben Nr. 399)könnte hier in Betracht kommen.

2) Was der Chronist im fürstenbergischen Wappen irrig für Wolken aus dem blumeneggischen Wap-pen hält, ist bekanntlich das aus dem urachischen Wappen entnommene Feh. Vergl. F. K. (Fürst zu Hohen-lohe-Waidenburg), Zur Geschichte des Fürstenbergischen Wappens, S. 9 flgd.

3) Diese heraldische Angabe ist ebenso irrig wie die vorhergehende; vergl. F. K. (Fürst zu Hohen-lohe-Waldenburg) a. a. 0. S. 21 flgd.

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1365, Aug. 22.

401. Graf Heinrich, Herr zu Furstenberg, genehmigt, dass Jäkli Guggenbühel, ge-

nannt von Tengen, Bürger zu Fürstenberg, mit Einwilligung seiner Brüder Hainrichund Henui der Guggenbühel, einen Acker und zwei Land unweit Pforren, die er vomGrafen zu Lehen trägt, an das Kloster Nidingen vertauscht, und eignet dem Klosterdiese Güter.

Geben an dem nehsten frytag vor st. Bartholomeus tag 1365.

Das Siegel des Ausstellers (wie oben an Nr. 234).Perg. Or. üonaueschingen.

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1366, Nov. 30.

Villingen.

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402. Graf Hug von Fürstenberg, Herr zu Haselach, verkauft den ehrbaren Wernhern

und Johansen von Fermbach den Metzgern, Gebrüdern, Burgern zu Vilingen, um 324Pfund Haller, worüber er quittirt, vier Güter zu Wultertingen, nämlich 1. einen Hof,den derzeit Stoll baut, gilt jährlich 14 Scheffel Kernen und 14 Scheffel Haber VilingerMaß, 1 Fastnachthuhn und 1 Pfund Brisger, jedes dritte Jahr aber keine Pfennige;II. 34

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