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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1319.

1319, Aug. 18.

Freiburg.

101. Bruder Egen von Fürstenberg, Comthur zu Friburg, und die Brüder desselben

(Johanniter-)Hauses verzichten gegen die Domherren zu Constanz auf ihre Ansprüchean ein Lehengut derselben zu Gloter.

Gen ze Friburg 1319 an dem nehsten samstag nach vnser frowen tag ze mittenOgesten.

Das Siegel des Freiburger Johanniterhauses.Hone, Zeitschr. XX, 371. Or. in Karlsruhe.

Hai

1319, Sept. 28. Im Johanniterhause zu Freiburg.

102. Bruder Egen von Vürstenberg, Comthur und die Brüder gemeinlich st. Johannes

ordens, Spitales von Iherusalem, des Hauses zu Friburg im Brisgöwe, verkaufen 4 &Pfennige gewöhnlicher Brisger von einer jährlichen Gilt von 6 U Pfennigen, welchesie von einem Hause zu Friburg zu beziehen haben, an den Friburger Bürger GrosseVolniar von Munzingen um 24 Mark Silber. Das besagte Haus liegtan dem markete,bi der tolun, vor dem steinbogen vber, an dem orte, dem man sprichet ze dem gul-dinne orte."

Gegeben in dem vorgenanten huse 1319 an sante Michels abunde.

An weissen Leinenbändeln hängen die etwas beschädigten Siegel des Comthurs Bruder Egen von

Fvrstenberg (der fürstenbergische Wappenschild, dreieckig; Umschrift: t S'FßlS.....S. D. FVRSTENBERG.)

und des Johanniterhauses zu Freiburg.

Mone, Zeitschr. XII, 248. Orig. in Karlsruhe.

1319, Nov. 11.

Freiburg.

103. Götfrit von Stöfen, ein Ritter, vergabt mit Wissen und Willen seines Vetters,

Herrn Johannes von Stöfen, den halben Kirchensatz der Kirche zu Grissehein an denComthur Bruder Egen von Vürstenberg und die Brüder des Hauses zu Friburg st.Johannes ordens zu einem Almosen.

Geben ze Friburg 1319 an sante Martines tage.

Mit den Siegeln des Gottfried und Johann von Staufen.Mone, Zeitschr. XII, 249. Or. in Karlsruhe.

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