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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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1381.

1381, April 20.

Herrenberg.

490. Pfalzgraf Cunrat von Tüwingen genannt der Schaerer gibt seine Tochter Mar-

garete dem Markgrafen Hesse von Hachberg zur Ehe und verschreibt denselben fürden Fall seines Todes seine Herrschaft Herrenberg, „ez waer denne, daz wir graueCunrat ainen sun gewinnen mit vnser elichen frowen Verenen graefin von Fürsten-berg" ; der solle dann die Hälfte dieser Herrschaft erhalten.

Unter den Siegeln das der Veren Gräfin von Fürstenberg, Pfalzgräfin von Tüwingen.Schmid, Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen, TJrkundenbuch, S. 190.

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1381, Mai 22.

491. Stephan, von Gottes Gnaden Abt, und der Convent des Gotteshauses zu Gengen-

bach, gönnen Wernhern von Grebern, Herrn Behtolts sei. Sohn von Sneit.. . . a ) vonGrebern, eines Ritters, dass er Walthern von Sneite und Guten von Lichtenveilz,dessen ehelicher Wirthin, 4 tt 3\ Strasburger Münze Zins verkaufen darf, welche seinvorgen. Vater, Herr Bechtolt sei., aus ihrem Dorfe zu Tuschen Steinach') von GrafenHug sei. von Furstenberg, der damals Vogt und Herr darüber war, um 40 # ^ Stras-burger Münze erworben hat. Von gen. Zinse haben Vogt, Gericht und Gemeinde desgen. Dorfes 2 tt 3\ auf Martini, 2 Tt A auf den Maitag, eine Meile Weges, „wo sü hinwellent", den Inhabern desselben zu liefern, avozu sie sich eidlich verbinden unter demSiegel des Abts und Conventes zu Gengenbach, da sie eigenes nicht haben. DieKäufer thun dem gen. Abte und Convente die Freundschaft, den Zins mit 40 it ^gen. Münze und dem Zinse des nachgehenden Jahres jährlich vor Lichtmess lösen zudürfen 2 ).

Geben vff vnßers herren vfvart obent, dem man sprichet der none obent 1381.

Das Siegel des Abts (Bruchstück, grün, rund, im Vierpass gespaltener Schild, r. u. 1. ein Fisch;.... ABBTIS. MON. IN. GENGENBA ..); das des Convents fehlt.

Perg. Or. Donaueschingen. B.

a) Hier ist in das Perg. eine Lücke gerissen; wohl zu ergänzen: genant.

1) Deutschensteinach, jetzt Steinach, B. A. Wolfach, im Gegensatze zu dem benachbarten "Welschen-steinach so genannt.

2) 1442, vff den sunneniag misericordia domini nach vßgend der Osterwochen (Apr. 15.) löste diesenZins um 40 lt. ^ von Bernhart und Hans Stollen, Gebrüdern von Stöffenberg und von Jacob von Bern, Schult-heißen zu Zell, der wohlgeborne Herr Graf Heinrich von Fürstenberg, Herr zu Haßlach. Perg. Or. Donau-eschmgen.