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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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bot graf Fridrich von Toggenburg fiirbas brief darzelesenne, da wider sprachen grafCunrat von Fürstenberg vnd sin elich husfröwe sit der von Toggenburg geclegt vndoch brief dar zelesenne geben hetti, daz si getrüwetin, daz ir rat vorgan sölte, eman furbas thain rede oder ander brief verhören sölte. Da fragte ich vrtail vmbe,do ertailte der mertail vnder den drissigen, als vorbeschaiden ist, sider graf Fridrichvon Toggenburg sin clag geoffent hetti vnd och darvf brief darzelesenne geben hetti,daz man dar vmb billich graf Cünrat von Fürstenberg vnd siner elicher husfröwenain rat geben sölti, daz sü sich bedächten, was sü da wider reden wöltin. Do giengengraf Cünrat von Fürstenberg vnd sin elich husfröwe vs vnd berieten sich vnd kamenwider für gerichte vnd zögten da ain brief von dem lantgerichte des hofs ze Botwil,der stünt also:

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Dem edeln fryem herren hern Virich von Clingen, lantrichter in Turgöwe, em-biet ich Cünrat von Wartenberg, ain frye, hofrichter von mins herren des Römschenkayser Karlen gewalt, an siner statt, vff sinem hof ze Rotwil, minen willigen dienstmit trüwen vnd tun vch kunt, daz des edeln herren graf Cünrat von Fürstenbergerber botschaft mit vollem gewalte vnd mit briefen vnder sinem insigel vor mir vffdem hof ze Rotwil gestanden ist vff disen tag, als dirre brief geben ist, vnd hantgesait, daz ir minen herren graf Cunrat von Fürstenberg für vch geladt habent vonclag wegen des edeln herren graf Fridrichs von Toggenburg; dar vmb baten inendie selben mins herren graf Cünrat bottschaft ze erfarnde an ainer vrtail vnd sprachenalso: min herre graf Fridrich von Toggenburg, der were ain offenner vnd verschri-bener aberechter von des hofgerichts wegen ze Rotwil vnd won der selb aberechterminen herren graf Cünrat für vch geladt hetti, so getrüweti min herre graf Cünratnicht, daz er kainem aberechter vor vch antwurten sölte, vnd och daz kain echternoch aberechter kain recht haben sölte vber daz alles, so weri daz hofgerichte zeRotwil ob allen hofgerichten daz obroste vnz an daz hofgerichte, da ain kayser selberwere; vff dem selben hofgerichte ze Rotwil so wölte er im rechtes gern gehorsamsin vnd darzü me weri ioch, daz der von Toggenburg nit ain echter noch ain aber-echter were, wer denne dem andern rechtes gehorsam sin wölte vff dem hof ze Rot-wil, den sölte man anderswar niendert triben noch laden, denne für daz selb gerichte,won es daz obreste ist; vnd dar vmb wart geuorschet, was recht were, vnd wartertaillet mit rechter vnd gesamnoter vrtail, als vff dem hof ze Rotwil recht was,daz der . . schriber saiti vff sin ait, ob min herre von Toggenburg in der aberaehteweri oder nit, der sait vff sin ait, daz er ain offenner verschribener aberechter werevnd do er daz gesaite, als recht was, do wart ertaillet mit gesamnoter vrtail, dazir dem obgenanten graf Fridrich von Toggenburg, der ain offenner, verschribener

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