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2 (1877) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300 - 1399
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aberechter ist, nützit richten soltent von minem herren graf Cünrat von Fürstenberg,won kain echter kain recht haben sol noch enmag. Weri aber, daz ir es dar vbertetint, daz denne daz selb vwer gerichte in der selben sach enhain kraft noch machtnicht haben sölte noch enmöchte süsse noch so, luterlich vnd ainvalteklich vnd anealler schlacht geuerde, vnd won dis vor mir beschehen ist mit vrtail als recht was,so han ich des hofgerichts ze Rotwil insigel mit vrtail offenlich gehenkt an disenbrief, der ze Rotwil geben ist an dem nehsten donrstag nah sant Valentines tag 2 )nach Kristus geburt drüzehenhundert iar darnach in dem achteden vnd fünfzigesten iare.Vnd do der brief gelesen wart, do sprachen graf Cünrat von Fürstenberg vndsin elich husfrö mit fürsprechen, daz graf Fridrich von Toggenburg ain echter gewesenwere vierzehen iar oder me vnd e, lange e, daz dien von Wintertur du frihait be-stettet wurde von küng Karlen vnd daz der selb graf Fridrich ze Rotwil, er oder sinhotten geschaffet hettin, daz er vff recht vsser ahte gelassen were gen graf Hainrichsclag von Fürstenberg, von des wegen er och ain echter was, vnd daz och der taggraf Hainrich verkündet wart, vffen den selben lantag och graf Hainrich kam fürgerichte vnd wartote da gen graf Fridrich von Toggenburg sins rechten vnd kam ochgraf Fridrich gen Rotwil, als nu von dem gerichte tag dar geben was, vnd won erdo für gerichte nit kam, als inen baiden tag dar geben was, do batt im graf Hainricherfarn an ainer vrtail, was sins rehten were, sider graf Fridrich von Toggenburg genim vff recht vsser ahte komen were vnd graf Hainrich des rechten gen im wartoti.Da fragte der richter ze Rotwil vrtail vmbe vnd daz do ertailt wurde, sider grafFridrich von Toggenburg gen im vff recht vsser ahte komen were vnd graf Hainrichdes rechten gen im wartoti, als nü tag geben was, weri danne, daz graf Fridrich sichnit verantwürti, so solt in der richter in aberahte verkünden vnd verschriben. Dazvbersass graf Fridrich von Toggenburg vnd kam nit für vnd do tet in der richter inaberahte, als im da ertaillet wart vnd dar vmb so were graf Fridrich von Toggenburgain aberechter vnd wi si daz kuntlich machen söltin mit briefen oder mit buchen,daz w ölten si tun da vnd ze tagen, als in ertailt wurde. Daz widerredte graf Fri-drich nit noch nieman von sinen wegen. Dar vf sprachen graf Cünrat von Fürsten-berg vnd sin elich husfröwe, sit daz also were, daz graf Fridrich von Toggenburg ainaberechter were vnd des nieman gelogent hetti, so getrüweten si dem rechten, dazer rechtlos were, vnd daz inen ir ansprach, so si zütz im hettin, geuallen were, vnddaz er inen och vsrichten sölte vnz an anderhalbhundert mark Silbers ir morgengabe,die ir graf Diethelm selig von Toggenburg, wilent ir elicher wirt, des obgenantengrauen Fridrichs brüder, schuldig belaib. Do sprach graf Fridrich der obgenante vonToggenburg, sider im rat widertaillet were, so getrüwe er doch, daz man sin briefe