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Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung : zu Problemen der Literaturversorgung und der Literaturproduktion in der Bundesrepublik Deutschland
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karger Mittel sein, in der nicht alle wissenschaftlichen Bibliothekenso ausgestattet werden können, daß sie den Bedürfnissen derForschung entsprechen. Viele Verbesserungen lassen sich durch denEinsatz technischer Hilfsmittel erzielen. Gleichwohl sind auchstrukturelle Veränderungen zu erwägen. In Anbetracht der stei-genden Anforderungen und der Notwendigkeit, im internationalenForschungswettbewerb das Terrain zu behaupten oder bereitsverlorenes Terrain zurückzugewinnen, spielt in meinen Überle-gungen die vertikale Gliederung des Bibliothekswesens eine wich-tige Rolle.

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Die Probleme der Bibliotheken und die Probleme der wissen-schaftlichen Literatur hängen aufs engste zusammen. Sie sind,streng genommen, zwei Seiten eines Problems. Daher sind in dieBetrachtung der Bibliothekssituation auch Überlegungen zumwissenschaftlichen Schrifttum einbezogen. Der gesamte graphischeBereich befindet sich in einem revolutionären Umbruch, der dieTechnik der Buchherstellung ebenso affiziert wie den traditionellenVermittlungsprozeß vom Autor zum Leser. Manche, wenngleichnicht alle, Schwierigkeiten der Bibliotheken könnten sich bessern,wenn es gelänge, auch im Bereich der wissenschaftlichen Literaturneue Verfahren einzusetzen und zu neuen Differenzierungen zukommen.

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Die. meisten Kapitel dieser Studie haben ein Motto, mit dem ichdarauf aufmerksam machen möchte, daß viele Probleme, um die eshier geht, schon lange zur Lösung anstehen. Alle Motti zusammenvermögen vielleicht einen Hinweis darauf zu geben, daß es in derdeutschen Bibliotheksliteratur der letzten hundert Jahre eine ver-deckte Denktradition gibt, die nicht übersehen werden sollte.

Vor einhundertvierzig Jahren erschien als erste Wortmeldung eineswissenschaftlichen Bibliotheksbenutzers im Serapeum ein Beitragmit dem TitelEinige praktische Bemerkungen und Wünsche überdie öffentlichen Bibliotheken in Preußen". Ich übernehme - alserstes und abschließendes Motto - sein Schlußwort:So empfiehltder Verfasser seine Gabe der wohlwollenden Berücksichtigung aller,welche hier helfen können, mit der Bitte, seinen Eifer für eine sowichtige Sache nicht zu missbilligen und ihm wenigstens die

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