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schmack haben, den besten Ader geben. In der Nor,mandie, besonders bey Bayeux, wird der trefflichsteZider bereitet: er hat eine goldgelbe Farbe, einenangenehmen Geruch und einen sehr lieblichen Ge-schmack. Der Zider darf überhaupt weder zu alt nochzu jung seyn, wenn er dem Körper zuträglich seynsoll. Der Zider von Birnen ist in Frankreich unterdem Nahmen poirLs bekannt. ^)
Der Meth ist ein uraltes Getränk, welchesschon zu Odins Zeiten den Heiden in Walhalla ver-sprochen wurde. Aus dem Euter der Ziege HeysdrUN sollte beständig Meth in vollen Strömen fiies-sen. Auf einem Gastgebole, welches StUrleson inder Heimskringla beschreibt, war eine so große Mel^ge Meth vorrathig, daß man ein Faß, welches meh-rere Ellen hoch war, mit diesem Getränke angefüllthatte. Der König Fwlner ertrank in einem Meth-fasse. — Man bereitete den Meth entweder aus ge-kochtem oder aus ungekochtem Honig: der erstere hatweit mehr Geist und berauschende Eigenschaft als derletztere. Man vereinigte auch sehr frühe den Gec-stentrant mit dem Methe, wie es noch heut zu Tageviele orientalische Nationen machen.' Die Baschki-ren bereiten ihren Meth aus Hirsen, den sie mit Was-ser
84) Nicht seine, sondern eigene blos zum Aepselweinegebrauchte Arten herber Aepfel, geben den bestenAcpfelwein oder Aepfelmost oder Zider. Der Dir,nenmost heißt auf Englisch ?err/. Die Grafschaftten Vevnnsliire und l-Iereloläzlnre bauen Vorzüge
lich den N6er in Menge.
F.
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