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2 (1792)
Entstehung
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Kokosnuß enthalt ein sehr klares Wasser, welchesungemein angenehm zu trinken ist, und viel Aehnlich-keit mit der Mandelmich hat.

Unter allen Pfianzensäften, woraus die Kunstangenehme Getränke bereitet, hat keine Art einen soallgemeinen Beyfall gefunden, als der Saft der Wein.«trauben, ans welchen die Kunst den Wein bereitet.Die Güte dieses Getränks beruht theils aus der Abartdes Weinstocks, theils auf der Verschiedenheit desClimas, tbeils auf dem Verhalln iß des Iahreswuch-ses, theils auf der Behandlung des Weines selbst undtheils auf dem Alter.

Die süßen Weine sind von jeher em sehr ange,nehmes Getränke für zärtliche uud schwächliche Per-sonen gewesen: deswegen lieben sie die Morgenlanderso allgemein. In der Levante ist der SchlMsweinder beliebteste. Er hat viel Geist und Feuer, uudeinen Geruch, der die Mitte zwischen Champagner«nd Burgunder hält: auch ist er weder zu süß nochzu sauer, sondern etwas adstringirend. Nach Ome,!lN giebt es drey Anen, den rothen, weissen undgelben: er hält sich aber nicht lange, sondern manmuß ihn einkochen, wenn man ihn verfahren will.

In den ältesten Zeiten wurden ebenfalls die sü-ßen Weine mehr geliebt, als die feinen deutschen Ar-ten: im i6ten Jahrhunderte wurden am schwedischenHofe vorzüglich süße und gewürzhafte Weine, als

Claret, Hypocras, Malvasier, Luthertrank,Oberungar, Muscateller, Alicante, Sect undMalaga getrunken. Ich will versuchen, die jetzt in

Europa

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