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2 (1792)
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den man 3oddy nennt, und der auf Sumatra alsein sehr kühlendes und stärkendes Getränke genossenwird. Bald nachdem die Palme geblüht hat, schnei-det man die Fruchttraube ? bis 8 Zoll vom Stammeab, und bindet an das abgeschnittene Ende eine Fla-sche, in welcher sich dann ein Saft sammelt, der denGeschmack des Traubensaftes hat, und unter demNahmen Sura oder Suri bekennt ist. Durch dieDestillation dieses Saftes erhält man eine Art Arrakder stärker als Branntwein ist und in Ostindien Fulaoder Nlpü genennt wird. Wenn man den Kokossaftmit ungelöschtem Kalke im Kessel zusammen rührt, soerhalt man eine Art Honig, der zu Confitüren genutztund durch Einkochen in eine Art Zucker, unter dem Na-men Iagara, verwandelt wird. Aus einer Mischungvon Suri und Arrak machen die Holländer vermittelst^des Zusatzes vonKanel, Muskaten und gequirltem Ey-dottcr ein sehr schmackhaftes Getränk unter dem Na-men Massclk. Auf den Maldivischen Inseln mischtman Wasser und Cocoshonig mit Pfeffer, als einsehr köstliches Getränk für die Vornehmsten desLandes.

Die Sagopalme giebt einen älmlichen Saft,der dem besten spanischen Weine ähnlich ist, aber baldI sauer wird. Man erhält ihn aus den abgeschmtmenZweigen der Palme, und macht ihn zuweilen mit ge-wissen Wurzeln etwas herbe, um seinen Geschmack zu

verbessern.

Die Kohlpalme giebt ebenfalls einen süßen undder Milch ähnlichen Saft, welcher Nm genanntwird. Auch die Sonnenschirmp"lme (Ko^/tt, /a-ZH/e^) wird zu eben dem Zwecke benutzt. Die

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