Druckschrift 
2 (1792)
Entstehung
Seite
284
Einzelbild herunterladen
 

»

>

284

die Blätter der <3lycyrrln?g aspsrrimz, und dieKamtschadalen die Platter, Stiele und Wurzelnvon Lpiwdjum In^u^ikolium, welches deswe-gen unter dem Namen des kunlischen Ahses bekanntist.")

Was die Geschichte des Theetrinkens in Europabetrifft, so fand dies Getränk im Anfange weit meh-rere Vertheidiger unter den Aerzten als gegenwartig.Man scheint im Anfange den Thee ohne Zucker aufchinesische Art getrunken zu haben. Kircher sagt,daß man anfangs dieses Getränk unschmackhaft undherbe gefunden, aber sich nach und nach so daran ge-wöhnt habe, daß es endlich unentbehrlich geworden.Er behauptet, es sey ein unschuldiges Getränt, wel-ches man zu allen Zeiten gemessen, und des Tages

wohl

s7) Am Bord der Resolution auf Capitftine Cookszweiter Reise, ward der Aufguß von IVlelaleucal'co^aria alias I^ept08permum lcoparium, sehrhäusiq statt des Thees getrunken; deshalb man esdie Neuseeländische Theestaude häufig zu nennenpflegte. In Peru trinken die Arbeiter an den Silber,bergwerkcn häusig die Blätter der Hex Oassine, oderden sogenannten Mittel, davon man 3 ArtmoderAbarcen hat; die beste hieß Cfta-mini, die AbartEaa-cuyg hält sich nicht lange; die AbartCaa-gua?ist die schlechteste und hat beydes Blätter und Sträubche gepulvert. Dle Jesuiten pflanzten diesen Strauchin Paraguay sorgfältig an, und verkauften jährlichan die 160,200 Arroben, jeden zu 25 Pfund, undgewonnen damit 5,760,000 Piaster. Damit manaber die Blätter nicht erkennen und die Pflanze amherwärts anbauen möchte, so wurden diese Blätternie anders als zu Pulver gemahlen, von ihnen ver,tauft. F.