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2 (1792)
Entstehung
Seite
283
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Butter und Salz. Eben so gemessen ihn die Tun,gusen, die noch bisweilen saure Milch hinzuthun.Bey den vornehmen Buräten kommt der Theekesselfast nie vom Feuer. Der bey ihnen sehr gebrauchli-che chinesische Ziegelthee wird zuvörderst sehr starkgekocht, und alsdann mit Milch, mit dem Fette derbreiten Schaafschwänze und mit einem Zusätze vonMehl bereitet. ^) Hft yerseA man ihn auch mitdem Natronsalze, welches in der Tatarey so sehr ge-mein ist. Die Selenginskischen und NerdschinskischenKalmuken trinken den Thee mit Kochsalz, Hanföhlund Mehl. Selbst die Kamtschadalen können desThees gar nicht entbehren. Sie müssen denn auchsehr oft statt des wahren Thees solche Gewächse wäh-len, die einigermaßen die Stelle desselben vertretenkönnen. Die Buräten und verschiedene andre sibiri-sche Nationen wenden zu dem Ende das Laub des^.no^ocisnäron äaauricum, der l'gmgrix Fdr>Wgnicg, der ?)n^2 rotun^ikolia, R.ola csni-na und lplnollm'mg, 8gxifr3ß2 crallilolig, ?c>-tentilla rupelcriz und lruticota, dlomatis ers-Kg, pol^poliium il3^ran3, ^lormentillH ers-ktg, plilomiz tuberola u. s. w. an. Aus diesenGewächsen kochen sie vermittelst des Zusatzes vonMehl, Butter und Salz vielmehr eine Suppe, alseinen Theeaufguß. Die Kalmücken benutzen zum Thee

die

67) Der 3iegelthee ist nicht Thee, sondern es sindkleine Täfelchen von dem Safte der KlimoK ests-cku, oder die sogenannte l'erra cnlecku, welche bismogolischen, kalmückischen, tungusischen, und ander«nordische Völkerschaften vorzüglich statt Thee trinken.