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wohl hundertmal trinken könne, ohne daß schädlicheFolgen bemerkt werden. Tulpills rühmte den Theeals ein ungemein belebendes und vortreffliches Ge-tränke. Zu seiner Zeit wurde er in Holland schon ganzallgemein getrunken. Bontekoe empfiehlt den un,mäßigsten Gebrauch dieses Getränkes, und der Pane-gyricus, den er demselben hält, ist so beschaffen, daßman ihn beynahe für eine Satyre hallen kann.Nicht allein der Staatsmann soll im Kabinet weitbesser arbeiten können, sondern der Schuster soll auchweit geschicktere Arbeit verfertigen/ wenn er Theetrinkt.*) ^)
Die
5) Zwey Ursachen waten es vorzüglich, die den Ge-brauch des Tbees in der Mitte und gegen das Endedes vorigen Jahrhunderts so allgemein machten: dieHerrschaft dee Sytvischen Schule unter den Aerz,ten, und die Kunstgriffe der holländischen Kaufleutein Amsterdam. Der Haupt» Grundsatz der Sylvilschen Schule war, daß die meisten Krankheiten ausVerdickung der Säfte vermittelst der Säure, enttstehen, und daß daher Laugensalze und verdünnendeschweißtreibende Getränke die allgemeinen Panakeengegen die Kiankheiten seyn. Diese Theorie hatFran? S^lmüs de le Boe am scharfsinnigsten infeiner prax!« meäica (Opera 4. ^mtt. 1679.)entwickelt. Und dattn ist gewiß, daß Blankaart,Bontekoe Und viele andere Aerzte von den hollän-dischen Kaufleuten besoldet wurden, um dem Thcemehrern Abgang zu verschaffen. Bomeb'oe lebtelange am Brandenburgischen Hose, und suchte auchin Deutschland das Theetrinken allgemein einzufühiten. Seine Karte verlign^elinA vsn "t Ulen-lcnen I<even, (?etonäneit, TieKte en voo<^ Ke-