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2 (1792)
Entstehung
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273
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nach Kopenhagen kamen, aßen nichts als rohes Fleisch,und konnten sich an das gekochte, so wie an den Ge-nuß des Brodtes und Weines, gar nicht gewöhnen.Die Samojeden essen ebenfalls sehr häufig rohesRehnthierfleisch, besonders lieben sie das Knochen-mark, das Gehirn, und die Knorpel an den Hufender Rehnthiere. Man behauptet, daß der Genuß derrohen Fische in diesen nordlichen Ländern ein Vor-bauungsmittel gegen den Schaarbock ist. ^c>)

Nenn die Ostiaken ein Khier erlegt haben, soverzehren sie gemeiniglich zuerst die Nieren, die Lun-gen und andre Eingeweide, so roh als sie vom Thierekommen. Den Fischen machen sie einen eben so kur-zen Prozeß. Sie geben sich selten die Mühe sie zukochen oder zu braten, sondern essen sie gemeiniglichroh, so wie sie aus dem Wasser kommen. Sie schnei-den das Fleisch in lange Streifen, tunken dieselben indas Blut, welches heraus stießt, wenn man dem Fischin den Schwanz sticht, und, indem sie das eine Endedes Streifens in den Mund nehmen, schneiden sie ihnmit einem Messer dicht an den Lippen entzwey. ImWinter essen sie die gefrornen Fische ebenfalls roh,indem sie das Fleisch sorgfaltig von den Graten scha-ben. Die Russen, ihre Nachbarn, folgen diejer ih-rer Sitte gerne, weil sie sich dadurch vor dem Scor»but zu schützen glauben. Die Buräten und Tungusenessen das Knochenmark und die Kälber - und Ham-

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so) Rohe gefroene Fische nur sind ein Mittel gegenden Schaarbot. »F.

2. Cheil.

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