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2 (1792)
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melmeren so blutig und warm als sie von dem Thierekommen.

Daß die Tataren das rohe Pferdefleisch unterden Sattel legen, und es dann essen, wenn es aufdiese Art mortificirt wird, ist eine bekannte Sache.Pallas nennt dies zwar eine Fabel, weil er niemalssahe, daß die Tataren das Fleisch ganz roh essen: in-zwischen kann es auch nicht ganz roh genannt werden,wenn es auf diese Art mortificirt und unter dem Sat-tel mürbe gemacht ist. Tavernier sabe diese Zube-reitung selbst mit an, und erzählt auch, daß statt des-sen die Tataren das Fleisch zwischen Leinewand zu klo-pfen und alsdann sogleich zu essen pflegen. BeymChurchill liefet man, daß die chinesischen Tatarenrohes Bärenfett essen.

Nach Coxe ist der Geschmack am rohen Fleischebey den Insulanern im nordöstlichen Ocean ebenfallsallgemein. Die Bewohner der Fuchsinseln verzehrenfast alles Fleisch roh, so daß ihnen das Blut am Mun-de herunter lauft. Dieselbe Sitte bemerkte Cook ausseiner letzten Reise in Unalaschka. Die Formosaner,die Bewohner der Baschiinseln und der nicobarischenEylande verzehren ebenfalls das Wild und die Papa-gayen, sobald sie sie erlegt haben, ohne alle andröZubereitung. In Tunquin schneidet man das nochwarme Fleisch in Scheiben, legt es in Essig, und ge-nießt es einige Stunden nachher. Auch die Fischewerden sowohl hier als in Tibet roh gespeiset.

In Africa bemerkt man eben dieselbe Gewohn-heit. Von den Abessiniern habe ich schon oben gere-det. Die Hottentotten und Neger sollen nach einiger

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