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?ü5enn wan die mancherley Bereitungen derProducte des Thierreichs bemerkt, so sollte man glau-ben, daß keine Fleischspeise rot) gegessen werde. In-zwischen sieht man doch, daß mele Nationen auch inunsern Zeiten mit großem Vergnügen rohes Fleischgemessen: und auch wir würden es thun, wennnicht das üble Ansehen, die Harte und Zähig-keit desselben, und sehr oft auch blosses Vorurtheiluns davon ahhielte. Unsere Austern finden wirgerade dann sehr lecker, wenn wir sie roh gemessenkönnen. Daher äussert die Gewohnheir hierbey al-lerdings eine beträchtliche Wirkung. In einer Ge-gend von Peru werden die Fische roh gegessen, undman glaubt, daß der Geschmack sich bey dem Kochenverliehrt. Im ganzen östlichen Oceane werden See-und Flußfische roh gegessen. Man befreyet sie vokden Gräten, schneidet sie in Streifen, und genießt sieauf diese Art. Die meisten nordischen Nationen ge-messen die Fische roh oder gefroren, und halten diesGericht für sehr gesund. ^") Die Patagoner essen
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53) In O l Tccheiti werden die Aehrenfisihe (^tne-lln^ roh gegessen, und ich habe sie oft verzehrt, dasie mir von den Emgebohrnen als etwas leckeres amqerühmt wurden, und in der That waren sie wohbschmeckend. Am Kap sche ich sie eintaufen undverzehrte sogleich einen roh. Meine Wirthin hatteden Tag Gäste, und ich muste ihr zu Gefallen einpaar kleine rohe Aehrenfische verzehren. Da wirofte beym Gouverneur und den Herren des Nathszu Gaste gebeten wurden, muste tch überall meinKunststück wie mans hier nannte, zeiaen: dennman hielte es fast für unmöglich, mit Wohlg«schmack rohe Fische zu verzehren. s.
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