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2 (1792)
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sen. De la Flotte berichtet, daß in China em PfuttdVogelnester mit 5c)Reichstbalcrn bezahlt wird. DieChinesen breiten sie so, daß sie das Nest erst einehalbe Stunde in Wasser einweichen, von allen an-hängenden kleinen Faden reinigen, und es alsdann inschmale Streifen ziehen, die sie mit Speck zusammenkochcn. Man bedient sich gegenwartig der Vogelne-ster in Ostindien statt aller Gewürze an Brühen undRagouts. Fleisch, Fische und grüne Waaren sollendavon einen unvergleichlichen Geschmack bekommen.Aavermcr brachte aus Indien einen kleinen Vorrathvon'diesen Vogelnestern, die er einigen Freunden inFrankreich mittheilte: diese versicherten einstimmig,daß ein einziges Vsgelnest allen Specereyen deöOrients billig vorgezogen werde. Eine Art Schwalbe(ttlkvnoci 5/n//en56) baut in Höhlen, auf Klippenund oft an Bäumen diese Nester, die auswärts wieandre Schwalbennester aussehen, uud mit einem Ge-flechte von kleinen Zweigen, Moos und Haaren über-zogen, inwendig aber mit einer zähen, biegsamen,gallertartigen Materie, die mit der Hausenblase Aehn-lichkeit hat, bekleidet sind. Man sucht sie fleißig auf,reinigt sie von dem anklebenden Schmutze, dörrt sie ander Lust, und führt sie in Sacken zu Markte.

Es ist merkwürdig, daß diese Schwalben nichtan allen Orten dieselben Nester bauen, weil es ihnenan den nöthigen Baumaterialien fehlt. Die bestenNester findet man an der Ostseite von Java, beyBorneo, Cclebes, auf der Rhede von Siam, Cochin-china, und bey den benachbarten Inseln. Wahr-scheinlich wird nichts anders zu den Baumaterialiengenommen, als Thierpflanzen, und vorzüglich die

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